Corona-Lockdown Chinesischer Automarkt knickt im April ein

Quelle: dpa

Der Absatz im größten Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne ist im April erneut zurückgegangen. Der Corona-Lockdown drückt auf die Zahlen.

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Die Zahl der verkauften Autos ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,7 Prozent gesunken.
Die Zahl der verkauften Autos ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,7 Prozent gesunken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Wegen der umfangreichen Corona-Lockdowns in China ist auch der Verkauf von Autos an die Verbraucher im April eingebrochen. So versuchen Chinas Behörden seit vielen Wochen Corona-Ausbrüche in verschiedenen Großstädten mit umfassenden Ausgangseinschränkungen in den Griff zu bekommen: Die Menschen konnten in einigen Millionenstädten also nicht mehr raus und sich somit auch keine Neuwagen anschauen und kaufen.

Zudem scheinen die Händler ihre Lagerbestände abzubauen. Der Absatz sei im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,7 Prozent gesunken, teilte der Branchenverband CPCA (China Passenger Car Association) am Dienstag in Peking mit. Damit beschleunigte sich die Entwicklung im Vergleich zum bereits schwächeren März nochmals.

Lagerbestandsabbau

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers), der den sogenannten Großhandelsabsatz der Hersteller an die Händler misst, seine Daten vorgelegt.

Demnach brach der Absatz der Hersteller an die Händler in der Volksrepublik im Jahresvergleich um fast die Hälfte ein. Dass dieses Minus noch größer ist, als bei dem von CPCA gemessenen Verkauf von Pkw an die Endkunden, könnte einen Lagerbestandsabbau der Autohändler signalisieren.

China ist für die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW der größte Einzelmarkt. In den letzten Jahren stockte das frühere rasante Absatzwachstum etwas, vergangenes Jahr sorgte insbesondere die knappe Chipversorgung für Produktionsprobleme.

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