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Produktion Continental baut Werk in Russland

| Redakteur: Thomas Günnel

Continental investiert rund 20 Millionen Euro in Russland: Die Division Powertrain errichtet am Standort Kaluga ein neues Werk. Die Grundsteinlegung fand am 4. April im Beisein des Gouverneurs der Region Kaluga statt.

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Den traditionellen Brief zur Grundsteinlegung präsentierten Anatoly Artamonov, Gouverneur der Region Kaluga (l.), Siegfried Wolf, Mitglied des Aufsichtsrats von Continental (2.v.l.), Wolfgang Breuer, Leiter der Business Unit Engine Systems (2.v.r.) und José Avila, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Powertrain. (.r.).
Den traditionellen Brief zur Grundsteinlegung präsentierten Anatoly Artamonov, Gouverneur der Region Kaluga (l.), Siegfried Wolf, Mitglied des Aufsichtsrats von Continental (2.v.l.), Wolfgang Breuer, Leiter der Business Unit Engine Systems (2.v.r.) und José Avila, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Powertrain. (.r.).
(Foto: Continental)

Die Fertigungsanlagen des neuen Werks sind auf ein Volumen von jährlich bis zu einer Million Motorsteuergeräte ausgelegt. In Grundstück, Gebäude und Anlagen fließen laut Conti knapp 20 Millionen Euro. Der Bau bietet eine Nutzfläche von rund 7.200 Quadratmetern und soll Mitte dieses Jahres fertiggestellt sein. Der eigentliche Produktionsbeginn ist im Februar 2014.

Rund 100 Arbeitsplätze bis 2016

Mit der Werkseröffnung plant Continental Powertrain bis zum Jahr 2016 etwa 100 neue Arbeitsplätze. Heute arbeiten rund 400 Mitarbeiter für den gesamten Konzern am Standort Kaluga, davon mehr als 230 für den Automotive Bereich. Der Industriepark „Kaluga Süd“ liegt in unmittelbarer Nähe zu den Montagewerken von Volkswagen, Volvo Truck und PSA.

Weitere Investitionen bereits geplant

Die Investition ist Teil der Umsetzung eines entsprechenden Abkommens mit dem regionalen Gouvernement aus dem Sommer 2011. Ihr folgen weitere: Die Continental Rubber Group errichtet für 240 Millionen Euro ein neues Reifenwerk, das Ende des Jahres eröffnen und im ersten Schritt einen Ausstoß von jährlich vier Millionen Pneus ermöglichen wird. Dabei werden zu den 200 vorhandenen 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. ContiTech baut für einen zweistelligen Millionenbetrag ein Werk zur Produktion von Komponenten für Klimaanlagen und Servolenkungen. Die Inbetriebnahme ist ebenfalls zum Jahresende vorgesehen. Bis zum Jahr 2015 sollen dort 160 weitere Mitarbeiter beschäftigt sein. Der russische Automobilmarkt bleibt auch nach dem WTO-Beitritt des Landes bis zum Ende der Dekade stark reguliert. Um hohe Importzölle zu vermeiden, intensivieren die internationalen Automobilhersteller in die Fahrzeugproduktion im Inland.

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