Suchen

Erfolgssensor Continental produziert 60-millionsten „MAPPS“

| Redakteur: Michael Ziegler

Am Standort Dortmund wurde vom Automobilzulieferer Continental der 60-millionste „MAPPS“ produziert. Der „Magnetische Passive Positionssensor (MAPPS)“ ist das zentrale Element von Systemen zur Füllstandsmessung im Kraftstofftank.

Firmen zum Thema

Kaum länger als ein Streichholz – MAPPS kommt im Kraftstofftank bei der Füllstandsmessung zum Einsatz.
Kaum länger als ein Streichholz – MAPPS kommt im Kraftstofftank bei der Füllstandsmessung zum Einsatz.
(Foto: Continental )

Der Standort Dortmund des internationalen Automobilzulieferers Continental feiert die große Erfolgsgeschichte eines kleinen Helden: Er ist kaum länger als ein Streichholz, so breit wie ein 2-Cent-Stück und nur einen halben Zentimeter dick. Man nennt ihn „MAPPS“, und er ist ein gebürtiger Dortmunder, Jahrgang 2000. Damals startete die Produktion des Hightech-Winzlings, der mit vollem Namen „Magnetischer Passiver Positionssensor“ heißt. Nun wurde bei Continental in der Arminiusstraße der 60-millionste MAPPS produziert. Der Grund für den großen und anhaltenden Erfolg dieses Sensors, der im Kraftstofftank bei der Füllstandsmessung zum Einsatz kommt, sind seine besonderen Eigenschaften. Laut Conti ist das System als einziges dieser Art flüssigkeitsdicht abgekapselt und damit absolut korrosionsfest – ganz unabhängig von der Kraftstoffzusammensetzung. Die herkömmlichen offenen Systeme dagegen werden durch spezielle Legierungen gegen Korrosion geschützt, die genau auf die Kraftstoffe der jeweiligen Region und deren Anteil an Schwefel, Ethanol oder Methanol abgestimmt sind. Der MAPPS ist für alle Kraftstoffarten gleichermaßen geeignet und daher rund um den Globus einsetzbar. Durch seine hermetische Abkapselung sei er zudem unempfindlich gegenüber Verunreinigungen des Kraftstoffs durch Partikel oder Wasser.

„Dank dieser besonderen Qualitäten wird der Sensor heute weltweit an große Automobilhersteller geliefert und vor allem in Premium-Fahrzeuge eingebaut“, sagt Dr. Markus Distelhoff, Leiter des Continental-Geschäftsbereichs Fuel Supply (Kraftstoffversorgung), der seinen Hauptsitz in Dortmund hat. „Die Produktion dieses Sensors ist ein sensibler, sehr anspruchsvoller Prozess und erfolgt ausschließlich hier in Dortmund“, so Distelhoff.

Dortmund: Weltweites Kompetenzzentrum für Kraftstofffördereinheiten

Der Produktions- und Entwicklungs-Standort in Dortmund ist zugleich das Kompetenzzentrum von Continental für Kraftstofffördereinheiten. Von hier aus unterstützt der Geschäftsbereich Fuel Supply seine weltweiten Standorte durch die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien, die Erprobung von Betriebs- und Prüfmitteln, die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern aus dem internationalen Produktionsverbund und eine Vor-Ort-Betreuung beim Start neuer Produktionslinien.

Continental ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Kraftstoffversorgung und bietet auf diesem Gebiet komplette Systemlösungen für unterschiedlichste Einsatzzwecke und Ansprüche an.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42552440)