Wirtschaft Coronavirus: Hyundai muss Produktion anhalten

Autor Andreas Wehner

Bei dem südkoreanischen Automobilhersteller werden bestimmte Zulieferteile knapp. Daher setzt Hyundai den größten Teil seiner Produktion im Heimatland ab Freitag (7. Februar) aus. Die europäischen Werke sind nicht betroffen.

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Hyundai setzt den Großteil seiner Oroduktion in Südkorea aus, da bestimmte Zuliefererteile knapp werden.
Hyundai setzt den Großteil seiner Oroduktion in Südkorea aus, da bestimmte Zuliefererteile knapp werden.
(Bild: Hyundai)

Der koreanische Automobilhersteller Hyundai muss wegen der Verbreitung des Coronavirus in China große Teile seiner Produktion in Südkorea anhalten. Aufgrund der Epidemie werden bei Hyundai und seiner Schwestermarke Kia bestimmte Zulieferteile knapp, die aus China kommen. Daher soll ab Freitag (7. Februar) der größte Teil der Fertigung in den sieben südkoreanischen Fabriken des Herstellers gestoppt werden, wie Hyundai mitteilte.

Bei Kia wird die Produktion gedrosselt, läuft aber weiter. Das Unternehmen sucht nun nach Ersatzlieferanten, um die Störung des Betriebs möglichst gering zu halten. Werke außerhalb Koreas sind von der Maßnahme nicht betroffen. Aktuell befürchte der Automobilhersteller daher auch keine großen Auswirkungen auf den deutschen Markt, sagte ein Sprecher von Hyundai Motor Deutschland auf Anfrage von unserem Schwestermagazin „kfz-betrieb“. 85 Prozent der in Deutschland verkauften Fahrzeuge kommen aus europäischer Produktion.

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