Fahrbericht
Cupra Raval: Kleiner Rebell mit großem Aufpreis

Von Frank Wald 6 min Lesedauer

Mit dem Raval bringt Cupra einen Elektro-Kleinwagen auf die Straße, der mehr sein will als nur vernünftig.

Der Cupra Raval setzt auf ein markantes Design mit urbanem Charakter(Bild:  Cupra via Autoren-Union Mobilität)
Der Cupra Raval setzt auf ein markantes Design mit urbanem Charakter
(Bild: Cupra via Autoren-Union Mobilität)

Mit dem Raval eröffnet Cupra die neue elektrische Kleinwagenfamilie des VW-Konzerns. Der erste Vertreter der neuen „Urban Electric Cars“ trägt den Namen eines Szeneviertels Barcelonas und soll die Straßen mit „seinem rebellischen, urbanen Elektro-Charakter“ erobern. Frontpartie, Lichtsignatur, bündige Türgriffe und die straffe Seitenlinie signalisieren schon im Stand, dass dieser Stromer nicht als freundlicher Vernunftkauf wahrgenommen werden will, sondern als Charaktermodell mit klarer Abgrenzung zu den Konzernverwandten VW ID Polo und Skoda Epiq.

Gerade damit setzt der Raval jedoch auch einen Maßstab für sich selbst. Denn der Auftritt verspricht Dynamik, Temperament und eine Portion elektrischen Überschwangs. Technisch gilt das allerdings nicht für jede Version in gleichem Maße. Vor allem die Basis macht schnell deutlich, dass zwischen Erscheinungsbild und Substanz eine spürbare Differenz liegen kann.