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Mikrofluidik Dichtheitsprüfung mittels Helium und Wasserstoff

| Redakteur: Sven Prawitz

Inficon hat eigenen Angaben zufolge das erste Lecksuchgerät entwickelt, das mithilfe von Formiergas misst – mit der selben Genauigkeit wie Helium.

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Inficons neues Schnüffel-Lecksuchgerät misst mit Formiergas.
Inficons neues Schnüffel-Lecksuchgerät misst mit Formiergas.
(Bild: Inficon)

Inficon hat das Schnüffel-Lecksuchgerät „XL3000flex“ neu im Programm. Nach eigenen Angaben ist es das erste Lecksuchgerät, das mithilfe von Formiergas (95 Prozent Stickstoff und 5 Prozent Wasserstoff) mit derselben Genauigkeit wie mit Helium messen kann. Für beide Prüfgase gibt das Unternehmen eine kleinste nachweisbare Leckrate von 1∙10-7 mbar∙l/s an.

Beim „XL3000flex“ könne das Prüfgas je nach Kostenersparnis flexibel ausgewählt werden. Darüber hinaus verfügt das Messgerät über die sogenannte High-Flow-Technologie von Inficon: Das Gerät arbeitet mit einem Gasfluss von 3.000 sccm (Standardkubikzentimeter pro Minute). Dadurch kann laut Hersteller die Schnüffelspitze schneller und in einem gewissen Abstand über den Prüfling geführt werden, sodass auch unerfahrene Benutzer mit dem „XL3000flex“ zuverlässige Ergebnisse erzielen. Ein weiterer Vorteil des hohen Gasflusses besteht darin, dass er die einzige Möglichkeit bietet, eine zuverlässige Schnüffel-Dichtheitsprüfung mit Robotern durchzuführen.

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