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Eberspächer und Sharda Motor gründen Joint Venture

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Eberspächer und Sharda Motor unterzeichneten eine Vereinbarung für ein Joint Venture. Es soll Abgasnachbehandlungssysteme für Nutzfahrzeuge für den indischen Markt entwickeln, produzieren und vertreiben.

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Die Eberspächer-Zentrale in Esslingen am Neckar.
Die Eberspächer-Zentrale in Esslingen am Neckar.
(Bild: Eberspächer)

Die beiden Automobilzulieferer Sharda Motor, lokaler Hersteller von Abgasnachbehandlungssystemen in Indien, und Eberspächer gründen ein Joint Venture. Die Unternehmen beabsichtigen, jeweils 50 Prozent der Anteile an „Eberspaecher Sharda Exhaust Technology“ zu halten.

An mehreren Standorten sollen künftig Abgasnachbehandlungs-Systeme für die neue Emissionsnorm Bharat Stage VI gefertigt werden. Diese stelle einen großen Techniksprung von der bisherigen Norm Bharat Stage IV dar und erfordere komplexere Abgasreinigungslösungen. Die Richtlinie tritt ab Mitte 2020 in Kraft und soll der Euro-6-Norm in Europa entsprechen. Für den Produktionsstart der Systeme sollen zwei neue Werke entstehen: eines in Pune und eines Nordindien. Die ersten Abgassysteme sollen bereits in der zweiten Hälfte 2019 hergestellt werden.

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