Engineering-Dienstleister EDAG mit 15 Prozent Umsatzwachstum im dritten Quartal

Redakteur: Claus-Peter Köth

Gegenüber dem Vorjahr steigerte die EDAG-Gruppe die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um knapp fünf Prozent. Zwei Segmente legten dabei überdurchschnittlich zu.

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EDAG-CEO Cosimo De Carlo.
EDAG-CEO Cosimo De Carlo.
(Bild: Edag)

Der Engineering-Dienstleister EDAG hat heute (11. November) seinen Bericht über die ersten neun Monate im Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Die positive Dynamik aus dem zweiten Quartal habe sich auch im dritten Quartal weitgehend fortgesetzt. Die Umsatzerlöse lagen im Neunmonatszeitraum mit 506 Millionen Euro um knapp 5 Prozent über dem Vorjahresniveau von gut 480 Millionen Euro.

Hierzu trug ein robustes Umsatzwachstum von 15 Prozent im dritten Quartal maßgeblich bei. Getragen wurde dies durch die Segmente Electrics/Electronics und Vehicle Engineering, die in den ersten neun Monaten um gut 10 Prozent respektive knapp 7 Prozent zulegten.

Das bereinigte EBIT wurde gegenüber dem Vorjahr ausgebaut und liegt nach neun Monaten bei knapp 24 Millionen Euro (Vorjahr: -7,7 Millionen Euro). Zum Stichtag 30. September beschäftigte EDAG weltweit 7.900 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.000 Mitarbeiter).

Optimistischer Ausblick

Basierend auf der Fortsetzung der weltwirtschaftlichen Erholung erwartet der Engineering-Dienstleister für das Gesamtjahr 2021 eine Umsatzsteigerung von rund 3 bis 5 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge wird am oberen Ende der bisherigen Bandbreite von rund 3 bis 4 Prozent prognostiziert.

„Bei unserem Ausblick auf das Gesamtjahr 2021 peilen wir trotz einer weiterhin volatilen Lage das obere Ende des Prognosekorridors an“, erklärte Cosimo De Carlo, CEO der EDAG Gruppe. Mit der Eröffnung des neuen Engineering Hubs in München sowie des neuen Test Centers in Schanghai habe man im dritten Quartal zwei größere Investitionsvorhaben erfolgreich abgeschlossen.

Zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsposition gelte es nun in den kommenden Quartalen die Investitionen schrittweise zu erhöhen und damit die Optimierung und den Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter voranzutreiben.

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