E-Autos aus China EU-Kommission plant bis zu 38 Prozent Zoll

Von Andreas Wehner 3 min Lesedauer

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EU-Kommission legt für die chinesischen Hersteller von E-Autos individuell geltende Zölle fest. Diese könnten durch ein Einlenken Chinas abgewendet werden.

Der chinesische Autobauer SAIC, zu dem die Marke MG gehört, könnte auf seine E-Autos bald 38,1 Prozent Zoll zahlen müssen.(Bild:  Zhang Yuanyuan)
Der chinesische Autobauer SAIC, zu dem die Marke MG gehört, könnte auf seine E-Autos bald 38,1 Prozent Zoll zahlen müssen.
(Bild: Zhang Yuanyuan)

E-Autos aus China könnten ab 4. Juli mit hohen Strafzöllen belegt werden. Wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte, sei sie in ihrer Untersuchung vorläufig zu dem Schluss gekommen, dass die Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge in China von einer unfairen Subventionierung profitiere. Dadurch drohe den Herstellern in der EU eine wirtschaftliche Schädigung.

Daher hat die EU-Kommission nun Ausgleichzölle festgelegt. Somit müssten Hersteller von batterieelektrischen Fahrzeugen in China bei der Einfuhr in die EU künftig bis zu 38,1 Prozent Zoll zusätzlich zu den bereits geltenden 10 Prozent zahlen.