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Automatikwählhebel am Lenkrad
Aber zurück ins Auto. Unter den tarnenden Tüchern kommt ein geschwungenes Armaturenbrett zum Vorschein. Zwei Bildschirme, einer direkt vor dem Fahrer und einer in der Mitte, informieren den Fahrer, offenporiges Holz auf den Oberflächen schmeichelt der Hand. Der obligatorische Dreh-Drück-Schalter zwischen den Sitzen bedient das Infotainment, der Wählhebel für die Automatik ist ans Lenkrad gerutscht. Dank fehlendem Mitteltunnel hat man vorn ein großzügiges Raumgefühl.
B-Säule in die hintere Tür integriert
Auch für die Hinterbänkler ist der Platz dank eines Radstandes von knapp 2,6 Metern nicht zu sehr beschränkt. Den Einstieg erleichtern die hinten angeschlagenen Fond-Türen. Die B-Säule, die das Erklimmen ansonsten durchaus schwieriger gestalten würde, ist in die hintere Tür integriert. Kurz stockt der Blick an der Türverkleidung. Statt aus Spritzguss ist sie unter anderem aus Bastfaser hergestellt, ein nachwachsender Rohstoff, der das Bauteil außerdem um rund 10 Prozent leichter macht. Die Faser-Struktur ist in der Verkleidung noch zu erkennen – und das mit voller Absicht. „Sichtbare Technik“, nennt es ein Ingenieur. Auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich ziemlich charmant. Andere Autos tragen falsche Chromteile oder Plastik in Leder-Optik. Warum denn nicht mal umgekehrt.
Selbstentwickelte Antriebseinheit
Optisch macht der neue BMW schon mal Freude. Aber auch beim Fahren? Dynamisch schnurrt er los, wie ein echter BMW über die Hinterräder getrieben. Sein Drehmoment von 250 Newtonmetern liegt dank Elektromotor ab der ersten Sekunde an. In beachtlichen 7,2 Sekunden stürmt er von auf 100 km/h – der sportliche Konzernbruder Mini Cooper S ist nur 0,2 Sekunden schneller. Aus Effizienzgründen ist bei maximal 150 km/h Schluss. Die komplette Antriebseinheit haben die Bayern selbst entwickelt – alles andere wäre wohl für die Bayerischen Motorenwerke unmöglich gewesen.
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