Erfolgs-Modell

Fahrbericht Skoda Octavia: Eine Klasse besser

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Kombi-Version kommt im Sommer

Auch der Innenraum verbreitet so eine Spur sportliche Atmosphäre, besonders in den Versionen mit Leder. Die Leder-Optik macht allerdings noch keine Sportsitze. Vielmehr legten die Ingenieure Wert auf den Sitzkomfort. Das und die sehr gute Federung empfehlen den Octavia eher als Reise- und nicht als Ersatz-Sportwagen. Zwar lässt sich der Charakter über einen Modus-Schaltknopf auf Normal, Eco und Sport einstellen, doch auch bei der Sport-Einstellung wirkt er nur agiler. Selbst die 180 PS Höchstleistung im 1,8 TSI machen ihn noch nicht zum Renner. Diese Lücke soll der Octavia RS schließen. Doch als nächstes Octavia-Modell steht im Sommer erst der Kombi an. Auch eine Erdgas-Version wird wieder kommen.

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Positives Überbleibsel aus den Generationen 1 und 2 ist der Raum. Fast bei jedem Kriterium kann die Neuauflage mit einem Klassen-Bestwert aufwarten. Das gilt auch beim Kofferraum mit seinen 590 Litern Inhalt. Der ist unter einer sehr großen, weit öffnenden Heckklappe verborgen und lässt sich durch Umklappen der Rücksitzbank auf 1.580 Liter vergrößern, wobei im Laderaumboden eine Stufe bleibt.

Mehr als eine günstige Alternative

Auch bei den Sicherheitstechniken und Assistenzsystemen spielt der Octavia oben mit: Adaptiver Abstandsassistent, Frontradar-Assistent, City-Notbremsfunktion, aktiver Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung und Fernlichtassistent sind ebenso möglich wie Verkehrszeichenerkennung und das automatische Längs- oder Quereinparken.

Der Octavia ist längst nicht mehr die günstige Alternative mit VW-Technik. Stattdessen ist der Skoda ein eigenständiges und cleveres Auto mit vielen Detaillösungen, die den Alltag erleichtern. Der Eiskratzer in der Tankklappe ist da nur ein Beispiel.

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