Additive Fertigung Feststoffakkus für Sensorsysteme drucken

Redakteur: Thomas Günnel

Metallfreie, ultradünne Feststoffakkus für autonome Sensorsysteme vollständig im Massendruckverfahren herstellen: Innovation Lab und Evonik arbeiten dafür zusammen.

Firma zum Thema

Ultradünn und biegsam: Innovartion Lab und Evonik drucken Feststoffakkus.
Ultradünn und biegsam: Innovartion Lab und Evonik drucken Feststoffakkus.
(Bild: Debo/Evonik)

Der Druckspezialist Innovation Lab und der Chemiekonzern Evonik fertigen erstmals flexible, wiederaufladbare Feststoffbatterien vollständig im Massendruckverfahren. Die Akkus kommen anschließend in Sensorsystemen zum Einsatz, zum Beispiel in Wearables oder der Lieferlogistik.

Die druckbaren Batteriematerialien mit der Bezeichnung „TAeTTOOz“ bringt Evonik mit, Innovation Lab Erfahrungen in der Hochdurchsatz-Fertigung von gedruckter Elektronik. Die Materialien bestehen aus sogenannten Redox-Polymeren statt Metall- oder Metallverbindungen. Mit dem Materialsatz lassen sich laut Hersteller ultradünne, metallfreie Feststoffbatterien auf flexible Substrate drucken. Das Material wird erst nach dem Drucken geladen – die Akkus können so in einer Standardproduktionsanlage hergestellt werden.

(ID:47301700)