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Rehau Frontendträger für die M-Klasse

| Redakteur: Bernd Otterbach

Für die Mercedes M-Klasse fertigt der Polymerspezialist Rehau an seinem US-Standort Cullman den Frontendträger in einem neuartigen Technologieverfahren.

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Die Entwicklung des Teiles habe im August 2008 begonnen und fand zwischen dem Rehau-Stammsitz in Oberfranken und Daimler in Sindelfingen statt, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Frontendträger besteht aus zwei Komponenten: Stahlblechen, die als Versteifungselemente dienen und mit Kunststoff umspritzt werden. Diese laut Rehau neuartige Technologie bedingt sehr enge Toleranzen in der Produktion. Dafür biete das Fertigungsverfahren große Vorteile: Das Bauteil werde dank des Kunststoffs um etwa 25 Prozent leichter, so das Unternehmen weiter. Zudem ließen sich viele Funktionen integrieren. Das umspritzte Frontendteil fungiert als Träger für den Ladeluftkühler, die Scheinwerfermodule, den Spritzwasserbehälter, das Signalhorn, das Abstandsradar-Modul und die Luftansaugung. Darüber hinaus dient es zur Abstützung der Motorhaube.

Auch die Schwellerverkleidungen in drei Ausführungen, das Trittbrett sowie der Heckspoiler für die neue M-Klasse stammen von Rehau. Beim Trittbrett ist es den Experten aus Oberfranken gelungen, das Gesamtgewicht des Bauteils im Vergleich zum Vorgängermodell um die Hälfte auf nur noch 4,5 Kilogramm zu reduzieren.

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