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E-Auto Geklebte Karosserie für die Zukunft

| Redakteur: Bernd Otterbach

Karosserie einmal anders: Zu diesem Thema hat die Imperia Gesellschaft für angewandte Fahrzeugentwicklung mbH in Kooperation mit zwei Instituten der TU Braunschweig ein Baukastensystem namens FlexBody entwickelt.

Die Neuentwicklung, die am 14. Juni auf dem Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin erstmals präsentiert wird, gehört zu den mehr als 400 Förderprojekten aus dem Fahrzeugbau, für die das Ministerium im Rahmen des seit vier Jahren laufenden Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) bisher fast 48 Millionen Euro Mittel bewilligt hat.

Die Aachener Innovation ist insbesondere für Kleinserien bis zu 1.000 Fahrzeugen pro Jahr gedacht, so Projektleiter Gregor Müller. „Durch die ZIM-Förderung konnte bei uns die intelligente Entwicklungsmethodik und eine umfangreiche Wissensbasis für den FlexBody® aufgebaut werden. Darüber hinaus hat die Förderung bei unseren Forschungspartnern unter anderem die Grundlagen für eine spezielle Klebetechnik, das so genannte Injektionskleben, geschaffen.“ Das besondere an den Karosserien: Sie können nach Kundenwunsch aus verschiedenen Materialien gefertigt und mit unterschiedlichen Profilen an gegossenen „Knoten“ zusammengeklebt werden. Das sichert kurze Entwicklungszeiten sowie hohe Standards bei Leichtbau und Crashsicherheit. Anwendbar ist das System für alle Fahrzeugklassen vom Klein- über Sport- bis zum Geländewagen.

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