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Produktion

Gestamps Karosserierohbau: In Daten gepresst

| Autor: Thomas Günnel

Der Karosserierohbau ist ein klassischer Bestandteil in der Produktion von Automobilen – beim Thema Digitalisierung scheinen andere Bereiche näher zu liegen. Das Gegenteil beweist der Automobilzulieferer Gestamp, der seine weltweite Produktion umfangreich vernetzt.

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Industrie 4.0 im Rohbau: Der spanische Zulieferer Gestamp spart mittels Digitalisierung und Big Data Energie und steigert die Verfügbarkeit der Anlagen.
Industrie 4.0 im Rohbau: Der spanische Zulieferer Gestamp spart mittels Digitalisierung und Big Data Energie und steigert die Verfügbarkeit der Anlagen.
(Bild: Thomas Günnel/Automobil Industrie)

Rund 13 Milliarden Daten täglich: In dieser schier unvorstellbaren Flut aus der Produktion stecken wertvolle Informationen, die dem spanischen Automobilzulieferer Gestamp helfen, seine Heißpressanlagen weltweit effizient zu betreiben. Auf den Anlagen entstehen Formteile und crashrelevante Karosseriestrukturen für Fahrzeuge.

Kurzer Exkurs in den Prozessschritt: Das Heißpressen erlaubt es, hochfeste Stähle effizienter in komplexe Formen zu bringen, als das mittels Kaltpressen möglich wäre. Die Abfolge aus „Stahl erhitzen, bis er formbar ist“, „Verformung“ und „rasch abkühlen“ mit speziell hierfür konstruierten Stempeln erzeugt ein gehärtetes Material – das einfach ausgedrückt fester ist und weniger wiegt als das gleiche Bauteil aus herkömmlichem Stahl.

Über den Autor

Thomas Günnel

Thomas Günnel

Redakteur/Fachjournalist, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE