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Zulieferer Großbrand bei Bosch in Bamberg: Schäden in Millionenhöhe

| Autor / Redakteur: ampnet/deg/dpa / Svenja Gelowicz

Im größten deutschen Werk des Zulieferers Bosch hat ein Brand am Donnerstag (7. November) einen Schaden im Millionenbereich verursacht. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei ermitteln nun.

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In einem der Bamberger Werke des Automobilzulieferers Bosch ist gestern ein Großbrand gelöscht worden.
In einem der Bamberger Werke des Automobilzulieferers Bosch ist gestern ein Großbrand gelöscht worden.
(Bild: Bosch)

Im Bamberger Werk des Automobilzulieferers Bosch ist gestern (7. November) ein Großbrand gelöscht worden. Medienberichten zufolge waren mehr als 200 Rettungskräfte vor Ort, Schäden in Millionenhöhe sollen entstanden sein. Laut Polizeibericht brach um etwa 13:30 Uhr am gestrigen Donnerstag ein Feuer in einer Produktionshalle aus. Von den Mitarbeitern wurde niemand verletzt, die betroffene Halle wurde innerhalb von zwei Stunden gelöscht. Die Kripo Bamberg ermittelt wegen der unklaren Brandursache. Nahezu zeitgleich wurde bei Bosch in Bamberg nach monatelangen Verhandlungen Kurzarbeit für die kommenden sechs Jahre angekündigt.

Eine Fabrikhalle wurde durch die Flammen derart stark beschädigt, dass das Gebäude vorläufig nicht mehr betreten werden darf. Die Mitarbeiter konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Werksfeuerwehr von Bosch hatte bereits kurz nach dem ausbrechen des Feuers gegen 13.30 Uhr mit den Löscharbeiten begonnen. Anschließend kamen mehrere Feuerwehren aus der Umgebung zu Hilfe. Letztlich waren an dem Großeinsatz mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Hoher Schaden an Boschs größtem deutschen Produktionsstandort

Die Regionalseite „inFranken“ zeigt in einem Video die Ausmaße des Großbrands.

Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Polizei die Bürger in der Umgebung der Fabrik zuerst aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Streifenwagen sperrten die Straßen und leiteten den Verkehr um. Nach zwei Stunden waren die Flammen unter Kontrolle und die Warnung konnte aufgehoben werden. Eine Unternehmenssprecherin sagte, die genaue Schadenshöhe müsse erst noch geklärt werden. In dem Werk arbeiten mehr als 7.000 Beschäftigte – es ist damit der größte deutsche Produktionsstandort von Bosch.

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