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Wirtschaft Gusswerke Leipzig stellt Insolvenzantrag

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Die Gießerei Gusswerke Leipzig hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch zeigt sich zuversichtlich, dass eine Sanierung gelingen kann.

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Das Unternehmen stellt unter anderem Zylinderkurbelgehäuse für Pkw-Motoren her.
Das Unternehmen stellt unter anderem Zylinderkurbelgehäuse für Pkw-Motoren her.
(Bild: Gusswerke Leipzig/ Saarbrücken)

Gusswerke Leipzig hat am Montag (21. Oktober) beim Amtsgericht Leipzig einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Ungeachtet des Antrages laufe die Produktion der Gießerei, die auf Großgussteile für LKW und Arbeitsmaschinen spezialisiert ist, uneingeschränkt weiter. Die mehr als 500 Mitarbeiter sollen bis Jahresende für das Insolvenzgeld abgesichert werden. Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine rechtlich unabhängige Schwestergesellschaft der Gusswerke Saarbrücken, die im September bereits Insolvenzantrag gestellt hatte. Beide Unternehmen gehören zur AVIR Guss Holding, die Ende 2018 mit der Übernahme des Automobilzulieferers Neue Halberg Guss entstand.

Wenn alle Beteiligte kontruktiv mitarbeiten, bin ich zuversichtlich, dass eine Sanierung gelingen wird.

Rüdiger Bauch, Insolvenzverwalter von Schultze & Braun

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