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Henkel kooperiert mit Carbon Revolution

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Henkel hat ein Lieferabkommen mit Carbon Revolution geschlossen, einem australischen Hersteller einteiliger Carbonfaserfelgen für Kraftfahrzeuge. Die Kooperation schließe spezialisierte Fertigungskapazitäten am bestehenden Standort von Henkel bei Melbourne ein.

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Henkel will gemeinsam mit Carbon Revolution die Entwicklung einteiliger Carbonfaserfelgen vorantreiben.
Henkel will gemeinsam mit Carbon Revolution die Entwicklung einteiliger Carbonfaserfelgen vorantreiben.
(Bild: Carbon Revolution)

Der Mischkonzern Henkel und der Carbon-Spezialist Carbon Revolution arbeiten zusammen. Die Felgen des australischen Herstellers sollen den OEMs eine Gewichtseinsparung von 40 bis 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Aluminiumfelgen bieten. Dahinter stecke eine einteilige Verbundwerkstofftechnik aus Carbon.

„Die Kooperation mit Carbon Revolution ist darauf ausgerichtet, Lösungen für OEM-Carbonfelgenprogramme zu liefern. Teil der Vereinbarung ist außerdem die Unterstützung durch Henkel – mit dualen Fertigungskapazitäten in der EU und vor Ort in Australien.“ Henkel zufolge werden einige Sportwagen schon seit Längerem mit Carbonfaser-Verbundwerkstofffelgen von Carbon Revolution ausgerüstet. Die Reduzierung der ungefederten rotierenden Masse bewirke Vorteile im Fahrzeughandling: Dank der geringeren Trägheit der Verbundwerkstoffräder sollen sich Lenkgefühl, Traktion, Beschleunigungs- und Bremsverhalten verbessern.

Weniger CO2-Ausstoß

Im Hinblick auf Nachhaltigkeitsforderungen könne die Technik auch die Kraftstoff- bzw. elektrische Energieeffizienz verbessern und so dazu beitragen, die CO2–Emissionsbilanz zu reduzieren. Zudem komme die Technik auch einem besseren Geräusch- und Vibrationsverhalten der Felgen zugute.

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