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Neue Modelle IAA 2019: Hyundais neues Designkonzept

| Autor/ Redakteur: Ampnet/ sm / Maximiliane Reichhardt

Hyundai stellt auf der IAA seine neue Fahrzeugstudie „Elektro-Konzept 45“ vor. Mit ihr gibt der südkoreanische Automobilhersteller auch seine künftige Designrichtung bei Elektrofahrzeugen preis.

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Hyundai präsentiert auf der IAA das neue E-Konzeptfahrzeug „Elektro-Konzept 45“.
Hyundai präsentiert auf der IAA das neue E-Konzeptfahrzeug „Elektro-Konzept 45“.
(Bild: Hyundai)

Hyundai zeigt auf der IAA in Frankfurt seine Strategie für künftige Elektrofahrzeuge und deren Individualisierung. Mit dem „Style Set Free“-Designkonzept soll das rein elektrische Konzeptfahrzeug 45 die nächste Stufe eines künftigen Mobilitätsangebotes erreichen.

Historisches Vorbild: Pony Coupé Concept

Der Name des Konzeptfahrzeugs bezieht sich nicht nur auf das historische Vorbild des Hyundai Pony vor 45 Jahren, sondern leitet sich auch vom Auto selbst ab: Die Karosserie zeigt vorn und hinten, an Windschutz- und Heckscheibe, 45-Grad-Winkel.

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Das Elektro-Konzeptfahrzeug interpretiert das charakteristische Kühlergrill-Gitter des Pony Coupé Concept mit kinetischen Würfellampen neu. Die Präsenz des ikonischen Frontends mit den Lichtwürfeln weckt Erinnerungen an die analoge Zeit, während es tatsächlich Ausweis moderner Digitaltechnik ist. Die Kabine wird strukturiert von einer dynamisch gestalteten Glasfläche, die in einem spitzen Winkel an der C-Säule endet. Am unteren Ende der vorderen Türen betont eine spezielle Zierleiste die große Reichweite der Batterien. Aktive Leuchtdioden in dieser Leiste zeigen den Stand der Akkuladung an, sodass Fahrer und Beifahrer schon vor dem Einsteigen wissen, wie weit sie noch fahren können. Das Konzeptfahrzeug ist auch auf Entwicklungen vorbereitet, die bald in Serie gehen könnten. So ist beispielsweise ein verstecktes Kamera-Überwachungssystem (Camera Monitoring System, CMS) in die Karosserie integriert. Seitlichen Kameras ersetzen die Rückspiegel. Sie sind mit einem Selbstreinigungssystem ausgestattet: Mithilfe von Drehtellern werden die Linsen der Kameras regelmäßig an einer Bürste entlang geführt.

Projektionsstrahl statt Touchscreen

Der minimalistische Innenraum ist mit einer Kombination aus Holz, Textil und Leder ausgestattet. Das Konzept bietet den Insassen eine kommunikative Umgebung mit zwei Rücksitzen im Loungesessel-Stil und zwei Vordersitzen, die sich drehen lassen, sodass die Mitfahrer einander gegenüber sitzen. Fahrer und Beifahrer können das Infotainmentsystem mit einem Projektionsstrahl bedienen. Diese Technik ersetzt den einzelnen zentralen Touchscreen durch eine Reihe von Bildschirmen und direkt ins Armaturenbrett integrierte Funktionen.

Die Akkus liegen im komplett ebenen Boden, der mit einem Teppich ausgelegt ist. Dieser dämpft Geräusche von der Straße. Die Sitze drehen sich beim Einsteigen automatisch zu den Fahrgästen, sobald sie die Tür öffnen – das klappt auch beim Aussteigen: Schiebetür öffnen, und die Sitze drehen sich ein Stück.

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