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IAA 2015 Johnson Controls stellt Trends für Autositze vor

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Mit einem Sitz-Demonstrator will das Unternehmen die Ansprüche an Leichtbau, automatisiertes Fahren und Individualität aufzeigen.

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Gleich mehrere Aspekte in Technik und Trends der Zukunft soll der Sitz-Demstrator ansprechen.
Gleich mehrere Aspekte in Technik und Trends der Zukunft soll der Sitz-Demstrator ansprechen.
(Foto: Johnson Controls)

Der US-amerikanische Automobilzulieferer Johnson Controls stellt auf der IAA einen Sitz-Demonstrator vor, der sich von heutigen herkömmlichen Sitzen unterscheidet. Auffällig sind die im Tintenstrahlverfahren bedruckten Sitzbezüge, die besonders die Individualisierungseigenschaften der zukünftigen Innenräume aufzeigen sollen. Der Druck verfügt über eine Dauerhaltbarkeit und soll den Automobil-Designern neue Möglichkeiten der Farb- und Designgestaltung ermöglichen.

Bedienkonsole am Fahrersitz

Der Demonstrator bietet in der vorderen Sitzreihe einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz auf geschwungenen Sitzschienen, die komplexen Mechanismen konventioneller Sitzeinstellungen überflüssig machen soll. Der Sitz ist mit einer direkt an der Sitzstruktur befestigten Bedienkonsole ausgestattet, die sich mit dem Insassen bewegen soll und nicht fix zwischen den Sitzen angeordnet ist. Zusätzlich soll die Konsole Optionen zum drahtlosen Laden mobiler Geräte aufzeigen.

Platz für 48-Volt-Batterie

Bei Bauräumen mit begrenztem Platzangebot, wie bei Kleinwagen, bietet der Zulieferer eine schlanke Kopfstütze mit Kippmechanismus. Um das Beladen des Fahrzeugs zu erleichtern, bietet der Fahrersitz eine speziell lange Sitzschiene, die es möglich machen soll, den Fahrersitz bis unter das Lenkrad zu schieben, sodass an der Seite leichter be- und entladen werden kann. Mit der gleichen Technik funktioniert auch die Rückbank, die durch Verschiebemöglichkeiten aus einem Vier- einen Fünfsitzer machen kann und auch die Beinfreiheit individuell abändert.

Um alternative Energien platzsparender im Fahrzeug unterzubringen, kann sich Johnson Controls auch vorstellen die Sitz-Architektur schlank zu gestalten, sodass unter drunter auch eine 48-Volt-Batterie platziert werden kann und der überflüssige Bauraum im Fahrzeug besser ausgenutzt wird.

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