Verdacht auf Preisabsprachen Kartellamt durchsucht Kabelhersteller – darunter auch Leoni

Quelle: dpa

Das Bundeskartellamt ermittelt derzeit gegen mehrere Kabelhersteller. Überprüft wurden bereits unter anderem Standorte des Automobilzulieferers Leoni.

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Der Autozulieferer Leoni steht im Verdacht, sich mit anderen Kabelherstellern abgesprochen zu haben.
Der Autozulieferer Leoni steht im Verdacht, sich mit anderen Kabelherstellern abgesprochen zu haben.
(Bild: Leoni)

Das Bundeskartellamt hat wegen des Verdachts unerlaubter Preisabsprachen von Kabelherstellern am Dienstag mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland durchsucht. Das bestätigte am Abend ein Sprecher der Behörde in Bonn. Verdachtsmomente in dem Fall gebe es bei Herstellern von Kabeln und Leitungen sowie weiteren Unternehmen beziehungsweise Unternehmensvereinigungen. Der Sprecher nannte keine Namen von Unternehmen.

Zuvor hatte der Autozulieferer Leoni in Nürnberg mitgeteilt, dass im Zuge von Ermittlungen des Kartellamts auch Standorte der Leoni-Gruppe durchsucht worden seien. Grund sei der Verdacht, „dass Kabelhersteller die Berechnung branchenüblicher Metallzuschläge in Deutschland miteinander koordiniert haben sollen“, hieß es. „Die Leoni AG kooperiert mit den Behörden und wird die Vorwürfe prüfen“, erklärte das Unternehmen.

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