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Neue Modelle Laffite G-Tec X-Road: Dünenbuggy ohne Allradantrieb

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Der Laffite G-Tec X-Road ist mit seiner Mischung aus Sportwagen und Dünenbuggy ein sehr ungewöhnlicher Zwitter. Ganz neu ist die Idee nicht.

Der G-Tec X-Road von Laffite ist eine Mischung aus Dünenbuggy und Sportwagen.
Der G-Tec X-Road von Laffite ist eine Mischung aus Dünenbuggy und Sportwagen.
(Bild: Laffite/Olivier Pojzman)

Vor wenigen Jahren machte die in Dubai ansässige Firma Zarooq Motors mit dem Sand Racer 500GT von sich reden. Die Mischung aus Supersportwagen und Dünenbezwinger sollte betuchte Kunden mit außergewöhnlichem Geschmack locken. Doch die Kleinserie von 35 Exemplaren wurde nie gebaut. Mittlerweile wurden der Sand Racer in G-Tec X-Road umgetauft. Aus dem Hersteller Zarooq wurde die in Los Angeles, Miami und in Valencia verortete Firma Laffite. Einigen PS-Freunden dürfte der Name Laffite bekannt vorkommen. Tatsächlich stecken dahinter Laetitia und Bruno Laffite, letzterer ein Neffe des einstigen Formel-1-Piloten Jacques Laffite.

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Rustikaler Look, nobles Interieur

Vom X-Road gibt es mittlerweile einen ebenso fahrbaren wie auffälligen Prototyp. Der obere Bereich seiner Silhouette erinnert an ein klassisches Sportcoupé, der untere hingegen an einen Wüsten-Buggy. Für letzteres sorgen unter anderem große Freiräume zwischen den Offroad-Reifen und den weit ausgestellten Radhäusern. Der G-Tec X-Road bietet Federwege, die weit über das übliche Maß hinausgehen. Trotz der Ähnlichkeit mit Offroad-Buggies versprechen die Macher einen mit viel Leder, Metallapplikation und Carbon nobel eingerichteten Innenraum.

Unterschiedliche Leistungs- und Antriebsvarianten

Als Antrieb wird ein 6,2-Liter-V8 von General Motors genutzt, den Kunden in verschiedenen Leistungsstufen von 350 kW/477 PS bis 537 kW/730 PS ordern können. Einen Allradantrieb gibt es nicht, die Kraft geht ausschließlich an die Hinterräder. Maximal schafft der gut 4,30 Meter lange 1,3-Tonner 230 km/h. Laffte bietet auch eine Version mit E-Antrieb an. Die kostet umgerechnet rund 490.000 Euro, während die Preise für V8-Varianten bei rund 419.000 Euro starten. Die Produktion soll rund zehn Monate dauern. Entsprechend könnten erste Exemplare der auf 30 Fahrzeuge begrenzten Kleinserie noch in diesem Jahr auf die Straße kommen.

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