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K2013

Leichtbau mit Glaskugeln

| Redakteur: Thomas Günnel

Auf der K 2013 stellen 3M und seine Tochtergesellschaft Dyneon auf einem gemeinsamen Stand unter anderem neue Werkstoffe für den automobilen Leichtbau vor.

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Bei der Compounding Technology werden Mikrokugel-Füllstoffe in 3M Dyneon PTFE eingemischt. Die Materialien weisen eine sehr geringe Permeation, verbesserte Reibungs- und Verschleißfestigkeit sowie glattere Oberflächen auf.
Bei der Compounding Technology werden Mikrokugel-Füllstoffe in 3M Dyneon PTFE eingemischt. Die Materialien weisen eine sehr geringe Permeation, verbesserte Reibungs- und Verschleißfestigkeit sowie glattere Oberflächen auf.
(Foto: 3M Company)

Bei der Compounding Technology etwa werden Mikrokugel-Füllstoffe in 3M Dyneon PTFE eingemischt. Die Materialien weisen eine sehr geringe Permeation, verbesserte Reibungs- und Verschleißfestigkeit sowie glattere Oberflächen auf. Die erste Produktanwendung sollen Radialwellendichtringe sein. Zudem ist der Einsatz der Werkstoffe in Flachdichtungen vorgesehen, da diese laut Hersteller sehr gute Deformation unter Last zeigen, wenn sie mit der Compounding Technology hergestellt werden.

2-Komponentenmaterial

Die gemeinsam mit DSM Engineering Plastics B.V. entwickelte Materialkombination aus Stanyl Polyamid 46 und 3M Dyneon Fluorelastomer ist leicht, sehr stark und widersteht hohen Temperaturen bis 200 °C sowie aggressiven Substanzen wie Öl und Kraftstoffen. Das mache sie zu einer Leichtbaualternative zu Metall- und Metall-Elastomer-Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie, insbesondere für Bauteile des Antriebsstrangs. Das Material wird in einem Zweikomponenten- Spritzgussverfahren hergestellt und anschließend vulkanisiert.

Leichtbau mit Glashohlkugeln

Als Additive für Polypropylen und Polyamid in Spritzgießanwendungen ermöglichen sogenannte Glass Bubbles Kunststoffformulierungen mit niedriger Dichte und ohne Einbußen bei der Festigkeit. Mittels der Glashohlkugeln lasse sich je nach Füllgrad und Formulierung das Gewicht von Kunststoffsystemen um bis zu 18 Prozent reduzieren. Außerdem verbessere sich die Dimensionsstabilität der Bauteile.

Halle 05/ B10

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