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Produktionsausbau Leoni eröffnet zweites Werk in der Ukraine

| Redakteur: Christian Otto

Der Bordnetz-Spezialist Leoni hat seinen zweiten Standort in der Ukraine eingeweiht. Vor allem europäische OEM- und Zuliefererkunden sollen von dort beliefert werden.

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Das zweite Leoni-Bordnetz-Werk in der Ukraine soll europäische Kunden beliefern.
Das zweite Leoni-Bordnetz-Werk in der Ukraine soll europäische Kunden beliefern.
(Bild: Leoni)

Leoni hat heute (29. September) in der Ukraine sein zweites Werk eröffnet. Am neuen Standort in der westukrainischen Stadt Kolomyja fertigt das Unternehmen künftig Bordnetz-Systemen. „Ich freue mich über die Eröffnung unseres Werkes in Kolomyja – damit setzen wir nicht nur ein positives Zeichen für die Expansion unseres Unternehmens, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine“, erklärte Martin Stüttem, Mitglied des Vorstands der Leoni AG und verantwortlich für die Wiring Systems Division (WSD). Auch der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, war anwesend und zeigte sich bei seiner Rede erfreut über den neuen Standort.

Der nun eingeweihte, erste Abschnitt des Werks wurde innerhalb von weniger als 10 Monaten fertiggestellt. Der Standort verfügt derzeit über eine Produktionsfläche von etwa 6.500 m2, die bis zum Jahr 2020 auf eine Fläche von 25.000 m2 ausgebaut werden soll. Insgesamt werden etwa 20 Millionen Euro in die Gebäude investiert.

Bis zu 5.000 Arbeitsplätze geplant

Bis zum Ende des Jahres 2017 will Leoni bis zu 800 Arbeitskräfte einstellen; 2021 sollen dort bis zu 5.000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Im neuen Werk fertigt der Zulieferer Kabelsätze und Bordnetz-Systeme für die Automobilindustrie – hauptsächlich für OEM- und Zulieferer-Kunden mit Sitz in Europa. Die Serienproduktion wurde schon im August 2017 aufgenommen.

Leoni betreibt in der Ukraine bereits seit dem Jahr 2002 am Standort Stryj (Region Lwiw) ein Werk für Bordnetz-Systeme. Es ist laut dem Unternehmen weltweit das größte Leoni-Werk in einem Gebäude und verfügt über eine Produktionsfläche von etwa 44.000 m2 mit mehr als 6.700 Mitarbeitern.

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