Schwere Lkw Von Ungarn nach Deutschland: E-Trucks in der Logistik

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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MAN setzt in der Inbound-Logistik zwischen Ungarn und Deutschland fünf vollelektrische E-TGX ein. Die Spedition JS Logistics betreibt den Begegnungsverkehr.

Übergabe der vollelektrischen MAN E-TXG (v. l.): Johannes Kramer, Senior Vice President International Key Account, MAN; Friedrich Baumann, Vorstand Sales & Customer Solutions, MAN; Jerome Schüssler, Inhaber und Managing Director, JS Logistics; Mercedes Ansari und Bodo Schüssler.(Bild:  MAN Truck&Bus)
Übergabe der vollelektrischen MAN E-TXG (v. l.): Johannes Kramer, Senior Vice President International Key Account, MAN; Friedrich Baumann, Vorstand Sales & Customer Solutions, MAN; Jerome Schüssler, Inhaber und Managing Director, JS Logistics; Mercedes Ansari und Bodo Schüssler.
(Bild: MAN Truck&Bus)

MAN und das Logistikunternehmen JS Logistics nutzen fünf vollelektrische E-TGX im Inbound-Verkehr zwischen Lieferantenstandorten in Ungarn und Produktionswerken in Deutschland. Auf der rund 520 Kilometer langen Strecke zwischen dem ungarischen Lébény und München fahren die Trucks im Begegnungsverkehr. 

Heißt: Zwei Lkw fahren sich entgegen und tauschen unterwegs ihre Anhänger. Die Transporte erfolgen dabei als Direktfahrten. Dabei wird die komplette Ladung eines Kunden ohne Zwischenstopps befördert. 

Ein weiteres Fahrzeug übernimmt Transporte vom Logistikzentrum im ungarischen Györ und liefert gebündelte Waren in die MAN-Werke, vor allem nach München. Ergänzend dazu fahren drei E-TGX für das Logistikzentrum im deutschen Kirkel. Das liegt an der A6 zwischen Homburg und Saarbrücken. Sie transportieren Lieferungen in die Werke nach München. Die Strecken sind laut MAN jeweils rund 400 Kilometer und rund 350 Kilometer lang.

„Mit dem Einsatz der E-TGX in unserer eigenen Produktionslogistik zeigen wir gemeinsam mit starken Partnern, dass emissionsfreier Schwerlastverkehr bereits heute im realen Betrieb funktioniert“, sagt Michael Kobriger, Vorstand Produktion & Logistik bei MAN Truck & Bus. 

E-LKW im Logistiknetzwerk

Seit Herbst 2024 integriert MAN batterieelektrische Lkw in das eigene Logistiknetzwerk. Insgesamt legen Lkw pro Jahr bis zu 165 Millionen Kilometer im Inboundverkehr des Herstellers zurück. Bis Mitte 2026 sollen rund 50 Fahrzeuge für die Inbound-Transporte rollen. 

Parallel will MAN die Ladeinfrastruktur in den Werken und -Serviceniederlassungen ausbauen. Aktuell sind zahlreiche Routen in mehreren europäischen Ländern elektrifiziert oder werden dafür vorbereitet.

Über JS Logistics

J.S. Logistics ist ein familiengeführtes Logistikunternehmen mit Sitz in Kirkel im Saarland. Das Unternehmen hat sich in wenigen Jahren zu einem Full-Service-Anbieter im Südwesten Deutschlands entwickelt. Das Portfolio umfasst Leistungen in den Geschäftsbereichen Logistik, Industrieservice und Personalservice.

Das europaweite Standortnetz umfasst unter anderem Standorte in Deutschland, Luxemburg, Spanien, Litauen und Ungarn. Der Logistiker betreut nach eigenen Angaben Kunden aus Automotive, Chemie und Konsumgütern.

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