Automobilzulieferer Marquardt bündelt Kompetenzen für die E-Mobilität

Redakteur: Tanja Schmitt

Der Markt für elektrisch betriebene Fahrzeuge boomt. Um von dieser hohen Nachfrage zu profitieren, gründete der Zulieferer Marquardt eine neue Geschäftseinheit.

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Ein Batteriemanagementsystem für Elektroautos aus dem Hause Marquardt.
Ein Batteriemanagementsystem für Elektroautos aus dem Hause Marquardt.
(Bild: Marquardt)

Beim Automobilzulieferer Marquardt, ein Spezialist für mechatronische Schalt- und Bediensysteme, gibt es seit Anfang des Jahres den neuen Geschäftsbereich „Power and Energy Solutions“. Zum Portfolio gehören Batteriemanagementsysteme von 12 bis 800 Volt, Lade- und Wandlersysteme für batterieelektrische Fahrzeuge, Steuergeräte, Sensoren und elektromechanische Komponenten für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Produkte werden in Zweirädern, Pkws, Lkws sowie in Offroad-Fahrzeugen verbaut.

Marquardt sieht in der E-Mobilität großes Wachstumspotenzial: „Mit dem neu gegründeten Geschäftsbereich Power and Energy Solutions gehen wir nun den nächsten Schritt und stellen uns auf eine weiter überproportional ansteigende Nachfrage ein“, sagt Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Marquardt.

Geleitet wird die neue Einheit von Patrick Mattes. Vor seinem Eintritt bei Marquardt zeichnete er bei Knorr-Bremse verantwortlich für elektronische Nutzfahrzeug-Bremssysteme. Davor wiederum war er mehr als 20 Jahre für Bosch aktiv – zuletzt als Vice President für mechatronische Systeme von vakuumfreien Bremsen.

Über Marquardt

Marquardt hat seinen Sitz in Baden-Württemberg, genauer gesagt in Rietheim-Weilheim. Das Familienunternehmen wurde 1925 gegründet. Der Automobilzulieferer fertigt mechatronische Schalt- und Bediensysteme. Dazu gehören Bedienkomponenten, Fahrzeugzutritts-, Fahrberechtigungs- und Batteriemanagementsysteme. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 betrug etwa 1,3 Milliarden Euro.

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