Tarifverhandlungen Metall-Tarifrunde: Streit über Konsequenzen hoher Inflation

Quelle: dpa

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Diese Woche beginnt die Tarifrunde für die Metall- und Elektrobranche. Die IG Metall fordert mehr Lohn, Arbeitgeber hingegen halten das für kaum machbar.

Die IG Metall fordert Lohnerhöhungen.
Die IG Metall fordert Lohnerhöhungen.
(Bild: IG Metall)

Unter dem Eindruck der rasanten Teuerung starten am Montag (12. September) die Tarifgespräche für die deutsche Metall- und Elektrobranche. Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen zum bundesweiten Auftakt in Hannover zusammen. Zunächst wird hier für den Bezirk Niedersachsen/Sachsen-Anhalt verhandelt.

Vor Beginn der Beratungen wollen Vertreter der IG Metall und des Verbands Niedersachsen-Metall am frühen Nachmittag noch einmal ihre Erwartungen an die Tarifrunde erläutern. Es zeichnet sich ein zähes Ringen um die Höhe der Löhne in der Schlüsselindustrie ab. Die Region ist diesmal die erste in Deutschland, in der die Tarifpartner konkret miteinander sprechen.

IG Metall fordert acht Prozent mehr Geld

Insgesamt geht es um die Arbeitsbedingungen von fast vier Millionen Beschäftigten. Die IG Metall fordert acht Prozent mehr Geld und will diese Steigerung in einem neuen, möglichst zwölf Monate laufenden Tarifvertrag verankern. Einmalzahlungen steht sie skeptisch gegenüber – nötig sei vielmehr ein länger angelegtes Lohnplus, um die Kaufkraft zu erhalten und die Verbraucher zu entlasten.

Die Arbeitgeber wiederum hatten bereits in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass deutliche Einkommenszuwächse derzeit kaum zu stemmen sein.

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