Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Engineering Dienstleister Mikro-Linsen-Array: Kino aus dem Fingerhut

Autor: Sven Prawitz

Die FEV-Tochter EDL Rethschulte hat im April 2019 Realeyes erworben. Deren gleichnamige Technik basiert auf Mikrolinsen, die auf kleinstem Bauraum schräge Projektionen ermöglichen. Nun sucht der Entwicklungsdienstleister einen Partner für die Industrialisierung.

Firmen zum Thema

Mit einer Vielzahl von Mikrooptiken werden Grafiken schräg auf die Straße projiziert.
Mit einer Vielzahl von Mikrooptiken werden Grafiken schräg auf die Straße projiziert.
(Bild: FEV)

Mit Lichtsignaturen können sich die Automobilhersteller nicht nur von der Konkurrenz abheben, sondern auch die Sicherheit für die Fahrzeugnutzer erhöhen. Ein Lichtteppich wie beim BMW 7 kann bei Dunkelheit den anderen Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass Personen aus dem Auto aussteigen bzw. in das Fahrzeug einsteigen möchten.

Bessere Projektion dank Mikro-Linsen-Array

Doch soll die Projektion mehr sein als ein heller Fleck mit dem Logo der Automarke, wird die Technik schnell kompliziert. Das Linsensystem, das die Muster abbildet, benötigt Platz. Die Gesetze der Physik erlauben nur wenig Spielraum, die Baugröße zu minimieren. Kompliziert wird es auch, wenn Muster schräg auf die Straße projiziert werden sollen: In solchen Fällen lassen sich nur begrenzt scharfe Kanten und eine homogene Ausleuchtung realisieren.

Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Technikjournalist