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Wiener Motorensymposium 2012

Mobile Zukunft mit Plug-in-Hybrid und Verbrennungsmotor

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Preisverfall bei den Batterien?

Bei den Preisen der Stromspeicher scheint Bewegung in den Markt zu kommen. Audi-Chef Rupert Stadler rechnet mit einem Preisverfall bei den Batterien: „Batteriezellen kosten in naher Zukunft nur noch 250 statt 500 Euro pro Kilowattstunde. Wir gehen im Konzern davon aus, dass mittelfristig sogar Preise von 100 Euro vorstellbar sind.“ Ab dem Jahr 2020 erwartet Stadler zudem einen enormen Schub bei der Energiedichte der Batteriezellen.

Interessant und nicht ohne Esprit ist die Tatsache, dass die Aachener FEV – bisher ein Gralshüter des Verbrennungsmotors – in Wien eine Neuentwicklung der Batterietechnik vorstellte. Unter dem Namen FEV eESy (extended Energy System) zeigte Dr. Stefan Pischinger, Präsident und Vorstandsvorsitzender der FEV Group, die Kombination eines auf Fahrleistung und Reichweite optimier- und konfigurierbaren Batteriekonzeptes.

FEV-eESy-Konzept: Kompakter, leichter und günstiger

Der Kern der neuen Systemarchitektur ist ein kostengünstig ausgelegter Stromsteller, der je nach aktueller Betriebsbedingung das aus Leistungs- und Hochenergiezellen bestehende Batteriesystem optimal nutzt. Der Prototyp wurde für einen Plug-In-Hybridfahrzeugdemonstrator ausgelegt und ermöglicht beeindruckende Fahrleistungen und hohe Reichweiten – sowohl beim Boosten als auch im elektrischen Fahrbetrieb. Das FEV-eESy-Konzept ist im Vergleich zu bekannten Batteriesystemen für Plug-in-Hybride kompakter, leichter und günstiger. FEV eESy ist skalierbar und lässt sich so effektiv an unterschiedliche Einsatzbedingungen und Fahrzeugspezifikationen anpassen.

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