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Multibeam-Scheinwerfer mit 84 Hochleistungs-LEDs
Neue Dimensionen soll die künftige E-Klasse auch in der Lichttechnik öffnen. Statt mit 24 arbeiten die optional erhältlichen Multibeam-Scheinwerfer nun mit je 84 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED. „Damit können wir die Fahrbahn automatisch und mit bislang nicht erreichter, exakt gesteuerter Lichtverteilung außergewöhnlich hell und präzise ausleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden“, sagt Uwe Kostanzer, Leiter Entwicklung Lichtsysteme.
Die neue Scheinwerfer-Generation arbeitet mit einem – zusammen mit dem Zulieferer Lear entwickelten – hochauflösenden Präzisions-LED-Rastermodul, das nun jeweils mit 84 Hochleistungs-LED-Chips bestückt ist. Jede einzelne dieser LED kann elektronisch individuell angesteuert werden. Durch diese Rasterung des Scheinwerferlichts lässt sich die Lichtverteilung des rechten und des linken Scheinwerfers unabhängig voneinander steuern und mit hoher Dynamik an das Verkehrsgeschehen anpassen. Laut Kostanzer verhelfen die 84 LEDs je Rastermodul den Scheinwerfern zu einer um den Faktor 3,5 höheren Auflösung des Lichtbilds.
Andere Verkehrsteilnehmer können dadurch präziser vor Blendung geschützt werden und auch Eigenblendungen werden wirksamer vermieden. „Diese neue Dimension der Präzision in der Lichtverteilung ermöglicht auch nochmals eine höhere Nutzungsdauer des Teilfernlichts und bringt somit wieder ein Plus an Sicherheit. Außerdem profitiert der Fahrer von einer besseren Fahrbahnausleuchtung. Im Vergleich zu heutigen am Markt üblichen Systemen bieten die Multibeam-LED-Scheinwerfer im Teilfernlicht eine bis zu 2,5-fach größere Leuchtkraft“, so Kostanzer.
Dynamisches Kurvenlicht als Weltneuheit
Ferner können durch die völlig frei konfigurierbare hochauflösende Lichtverteilung sämtliche Funktionen des Intelligent Light Systems im Abblend- und Fernlichtbetrieb der neuen E-Klasse erstmals rein digital und ohne mechanische Aktorik dargestellt werden. Dynamisches Kurvenlicht ist laut Mercedes-Benz somit als Weltneuheit erstmals rein elektronisch umgesetzt. Außerdem wird eine Vielzahl neuer, adaptiver Lichtfunktionen möglich, die das Fahren bei Nacht für den Fahrer, aber auch für die Partner im Straßenverkehr noch einmal sicherer machen. Das neu entwickelte Schlechtwetterlicht etwa reduziert bei Regen die Reflexionen auf der Gegenfahrbahn durch gezieltes Abdimmen einzelner LED und trägt so aktiv zur Vermeidung indirekter Blendung des Gegenverkehrs bei.
Das Sicherheitsplus der Multibeam-LED-Scheinwerfer zeigt sich laut Kostanzer vor allem im realen Verkehrsgeschehen: Im Gegensatz zu rein statischen Fernlichtsystemen mit teilweise hohen Reichweiten (Anm. d. Redaktion: das Laserlicht) unterstützt die Technologie den Fahrer auch dann, wenn sich andere Autos im Ausleuchtungsbereich der Scheinwerfer befinden. Da er diese in Sekundenbruchteilen gezielt aus seiner Lichtverteilung ausblendet, kann ständig mit Fernlicht gefahren werden. Somit stehe dem Fahrer immer die bestmögliche Lichtperformance zur Verfügung, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden.
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