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Röchling Neuer Aufbau der Ansaugstrecke

| Redakteur: Jens Badstübner

Röchling hat erstmalig einen wassergekühlten Ladeluftkühler in das Saugrohr integriert. Mit dem gesunkenen Luftvolumen sinken auch die Kosten.

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Das Saugrohr mit integriertem Ladeluftkühler macht Motoren spritziger, weil über 40 Prozent Luftvolumen entfallen. „Die Motoren sprechen aufgrund der kürzeren Ansaugstrecke schneller an. Für die Aufladung mit dem Abgasturbolader war bisher eine Verzögerung charakteristisch.

Diese sei nun weitgehend eliminiert, erklärt Marco Barbolini, Produktmanager bei Röchling. Die Firma hat erstmalig einen wassergekühlten Ladeluftkühler in das Saugrohr integriert. Mit dem gesunkenen Luftvolumen sinken auch die Kosten. Das Ladeluftrohr auf der heißen Seite ist nur noch halb so lang. Auf der kalten Seite fällt es sogar ganz weg. Beim Ladeluftkühler erübrigt sich der Sammler auf beiden Seiten. Es fallen also einige recht teure Teile weg. Und das bei besserer Fahrdynamik und Motoreffizienz.

Für die Dichtigkeit bei höchsten Drücken muss der Auflageflansch für den Wärmetauscher völlig plan sein. Beeinflusst von der Ausrichtung und Verteilung der Verstärkungsfasern sowie der Temperaturverteilung können beim Abkühlen innere Spannungen entstehen. In diesem Fall sind Verzug und letztlich unebene Bauteiloberflächen die Folge. Die Planarität sichert Röchling in umfangreichen Befüllungssimulationen ab.

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