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Motorsport Engineering Neuer Technischer Direktor bei Mercedes F1

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der Brite James Allison übernimmt ab März dieses Jahres die neue Stelle des Technischen Direktors beim Weltmeisterteam. Allison war zuletzt Technischer Direktor Chassis bei Ferrari F1.

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James Allison ist seit 1991 in der Formel 1 in führenden Positionen beschäftigt und wechselt ab März 2017 als Technischer Direktor zu Mercedes F1.
James Allison ist seit 1991 in der Formel 1 in führenden Positionen beschäftigt und wechselt ab März 2017 als Technischer Direktor zu Mercedes F1.
(Bild: FCA)

Bei dem Formel 1 Team Mercedes-AMG Petronas übernimmt der Brite James Allison zum 1. März die neugeschaffene Stelle des Technischen Direktors. Der 49-Jährige britische Ingenieur kommt vom italienischen Formel 1 Team Ferrari und arbeitete dort als Technikchef. Allison berichtet direkt an den Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Zu seinem bevorstehenden Amtsantritt bei Mercedes sagt Allison: „Nach meiner Auszeit vom Sport bin ich heiß darauf, wieder die Arbeit aufzunehmen. Es ist ein enormes Privileg, von einem Team, das in den vergangenen drei Saisons so erfolgreich gewesen ist, das Vertrauen für diese Position ausgesprochen zu bekommen."

Wechselhafte Karriere in der Formel 1

Seine Karriere im Motorsport begann James Allison 1991 in der Aerodynamik-Abteilung des damals aktiven Formel-1-Teams Benetton, einem Vorläufer des späteren Renault-Werksteams. Nach einigen Jahren wechselte er als Chefingenieur zu französischen Formel 1 Team Larrousse, bevor er Mitte der Neunziger Jahre ebenfalls als Chefingenieur zu Benetton zurückkehrte. Ab dem Jahr 2000 ging der Brite für fünf Jahre zum italienischen Formel 1 Team Ferrari. Im Jahr 2005 kehrte er als stellvertretender Technischer Direktor wieder zu Benetton zurück, das nun als Renault-Werksteam auftrat. 2009 wurde er bei den Franzosen zum Technikchef befördert und blieb bis 2013. Als Technischer Direktor Chassis wechselte Allison im gleichen Jahr erneut zu Ferrari und blieb bis Mitte des letzten Jahres, bevor er sich aus persönlichen Gründen vom Team trennte.

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