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Mikromobilität Piaggio Fast Forward zeigt Mobilitätsstudien

| Autor / Redakteur: SP-X/Thilo Kozik / Sven Prawitz

Piaggio Fast Forward entwickelt Mobilitätskonzepte fernab von Piaggios Kerngeschäft. Das Ideenlabor zeigt nun die beiden ersten Studien: die automatisierten Begleiter Gita und Kilo transportieren Lasten und erinnern dabei ein wenig an Star Wars.

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Der Gita neben einer Vespa 946: Die Piaggio-Tochter Piaggio Fast Forward beschäftigt sich mit Mobilitätskonzepten fernab des Kerngeschäfts.
Der Gita neben einer Vespa 946: Die Piaggio-Tochter Piaggio Fast Forward beschäftigt sich mit Mobilitätskonzepten fernab des Kerngeschäfts.
(Bild: Piaggio)

Der italienische Zweiradkonzern Piaggio unterhält seit dem Jahr 2015 in Boston/Massachusetts ein Entwicklungszentrum für Zukunftsmobilität: Piaggio Fast Forward (PFF) genannt. Mit den beiden autonomen Vehikeln Gita und Kilo hat das Unternehmen Anfang Februar seine ersten Projekte veröffentlicht, die weit über das Betätigungsfeld des Mutterkonzerns hinausgehen: Dabei handelt es sich um selbstfahrende Fahrzeuge, die ihre Umwelt erkennen und mit ihr kommunizieren können. Ähnlich eines Segways hält der Körper des Gita das Gleichgewicht, während die beiden integrierten Räder elektrisch angetrieben werden.

Ein Fingerabdruck-Scanner aktiviert die Fahrzeuge und verknüpft sie elektronisch mit ihrem Besitzer, so dass sie diesem bis zu einem Tempo von 35 km/h folgen können. Mit hinterlegter Karte sind sie sogar in der Lage, sich selbstständig in einem definierten Raum fortzubewegen. In ihrem Inneren bieten sie eine große Ladekapazität, der zweirädrige Gita kann bis zu 18 Kilogramm transportieren, der mit einem dritten Stützrad versehene Kilo schafft sogar bis zu 100 Kilogramm Zuladung bei 120 Liter Ladevolumen.

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Umlaufende LEDs sorgen dafür, dass die Vehikel auch in der Nacht gut sichtbar bleiben. Gita und Kilo sollen den Aktionsradius und die Mitnahmekapazität des Menschen vergrößern, sind aber als Mobilitäts-Plattform gedacht. Sie soll sich je nach Anforderung der Szenarien anpassen lassen. Wann die PFF-Fahrzeuge serienreif und käuflich sein sollen, ist noch nicht bekannt.

Über Piaggio Fast Forward

Das Ziel von PFF ist es, den Aktionsradius des Menschen zu erweitern. Mithilfe von künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Vernetzung sollen leichte, automatisierte Fahrzeuge entstehen. Die Größe der Vehikel soll sich dabei nach Herstellerangaben zwischen der einer Drohne und eines Autos bewegen.

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