Bilanz 2021 Preh-CEO wirbt für Schulterschluss von Autoherstellern und Zulieferern

Von Claus-Peter Köth

Der Autozulieferer Preh konnte im Jahr 2021 seine Umsatzziele punktgenau erfüllen. Aufgrund der schwierigen externen Rahmenbedingungen fordert CEO Charlie Cai mehr Zusammenarbeit in der Lieferkette.

Preh-CEO Zhengxin „Charlie“ Cai.
Preh-CEO Zhengxin „Charlie“ Cai.
(Bild: Preh/Bräutigam)

Die Preh GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro (2020: etwa 1,2 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Damit konnte der Automobilzulieferer die selbstgesteckten Ziele in einem extrem schwierigen Marktumfeld punktgenau erfüllen. Da die externen Rahmenbedingungen 2022 weiter angespannt bleiben dürften, sieht CEO Zhengxin „Charlie“ Cai kostenseitig hohe Belastungen auf das Unternehmen wie auf die Branche insgesamt zukommen.

Der Umsatzanteil der E-Mobility-Sparte am Gesamtumsatz stieg von 17 Prozent im Jahr 2020 auf gut 20 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr – mit steigendem Trend. Beide Säulen – HMI und E-Mobility – sollen künftig gleich stark werden. Den aktuellen Auftragseingängen zufolge könnte dieser Status laut Cai im Jahr 2028 erreicht werden. Insgesamt sehe die mittelfristige Umsatzplanung weiterhin ein Wachstum auf zwei Milliarden Euro vor.