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Übernahme Preh kauft die IMA Automation Amberg

| Redakteur: Michael Ziegler

Die Preh GmbH übernimmt die IMA Automation Amberg GmbH von der Schweizer Feintool International Holding AG in Lyss (Kanton Bern).

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Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung: „Durch die Unterstützung unseres chinesischen Gesellschafters Joyson verfügen wir über beste Voraussetzungen, um für PIA und IMA den chinesischen Markt zu erschließen, der im Automationsbereich ein großes Wachstumspotenzial bietet.“
Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung: „Durch die Unterstützung unseres chinesischen Gesellschafters Joyson verfügen wir über beste Voraussetzungen, um für PIA und IMA den chinesischen Markt zu erschließen, der im Automationsbereich ein großes Wachstumspotenzial bietet.“
(Foto: Preh)

Die IMA Automation ist ein Anbieter von Montagesystemen sowohl für kleine und kleinste Teile in hohen Taktraten als auch für größere und schwere Teile mit niedrigeren Taktraten.

Die Übernahme bedeutet eine Verstärkung des Produktbereichs Preh Innovative Automation (PIA), der sich auf die Entwicklung, Planung und den Bau von Montageanlagen und Fertigungslinien insbesondere für Automobilzulieferer spezialisiert hat. Im Rahmen der Wachstumsstrategie der Preh-Gruppe sollen sowohl die angestammten Marktsegmente der PIA als auch die Aktivitäten der IMA ausgebaut und weiter internationalisiert werden. Die rund 240 IMA-Mitarbeiter werden von Preh übernommen. Auch der IMA-Standort Amberg bleibt erhalten.

Am 17. Juni 2014 hat die Automotive-Gruppe Preh GmbH mit der Fein-tool International Holding AG eine Vereinbarung über den Kauf der IMA Automation Amberg unterzeichnet, die seit über 30 Jahren Montagesysteme anbietet. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden. Der Kaufpreis für die Anteile sowie das Grundstück beträgt rund 20 Mio. Euro.

PIA und IMA sollen chinesischen Markt erschließen

„Wir heißen IMA und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Preh willkommen und sind überzeugt, dass sich IMA unter unserem Dach sehr positiv weiterentwickeln wird. Gemeinsam werden wir eine erfolgreiche Wachstumsstory schreiben - national wie international. Durch die Unterstützung unseres chinesischen Gesellschafters Joyson verfügen wir beispielsweise über beste Voraussetzungen, um für PIA und IMA den chinesischen Markt zu erschließen, der im Automationsbereich ein großes Wachstumspotenzial bietet“, so Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung.

„Mit dem Verkauf von IMA schließt Feintool die in den letzten Jahren verfolgte Fokussierungsstrategie ab. Wir konzentrieren uns vollumfänglich auf unsere Kernkompetenz: die Herstellung hochpräziser Serienteile mittels Feinschneiden und Umformen sowie Systemlösungen für Feinschneiden. Der Käufer Preh eröffnet für IMA Zukunftsmärkte, insbesondere im asiatischen Raum“, erklärt Alexander von Witzleben, Präsident des Feintool-Verwaltungsrates.

Innerhalb der Preh-Gruppe werden der Produktbereich Preh Innovative Automation und die IMA Automation künftig in der gemeinsamen Gesellschaft Preh IMA Automation GmbH geführt.

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