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Wirtschaft Pressmetall-Gruppe: Sanierung in Eigenverwaltung

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Die Pressmetall-Gruppe hat sich aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schieflage für eine Sanierung in Eigenverwaltung entschieden. Über das Insolvenzgeld sollen rund 750 Mitarbeiter des Automobilzulieferers bis Februar abgesichert sein.

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Die Pressmetall-Gruppe plant eine Sanierung in Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb soll wie gewohnt weiterlaufen.
Die Pressmetall-Gruppe plant eine Sanierung in Eigenverwaltung. Der Geschäftsbetrieb soll wie gewohnt weiterlaufen.
(Bild: Thyssenkrupp)

Die Pressmetall-Gruppe strebt eine Sanierung in Eigenverwaltung an. Eigenen Angaben zufolge stellten Pressmetall Gunzenhausen, Pressmetall Hoym sowie die Holdinggesellschaft Pressmetall GDC entsprechende Anträge. Ursache der wirtschaftlichen Schieflage seien Auftragsrückgänge.

Der Geschäftsbetrieb läuft weiter

Die Eigenverwaltung ist eine besondere Form eines Sanierungsverfahrens, bei der die Geschäftsführung im Amt bleibt und die Sanierung der Unternehmen selbst vorantreiben kann. Unterstützt wird sie dabei vom Fachanwalt für Insolvenzrecht Detlef Specovius von Schultze & Braun. Für die Gläubiger soll Stefan Debus von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen den Sanierungsprozess überwachen. Er wurde vom Amtsgericht Ansbach zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Ungeachtet der Sanierung laufe der Geschäftsbetrieb in der gesamten Pressmetall-Gruppe weiter.

Über die Pressmetall-Gruppe

Die Pressmetall-Gruppe ist ein Hersteller von Aluminium-Druckgusskomponenten in Deutschland. Am Standort Gunzenhausen beschäftigt die Gruppe rund 550 Mitarbeiter, in Hoym rund 200. Die Beschäftigten sollen eigenen Angaben zufolge über das Insolvenzgeld bis einschließlich Februar abgesichert sein.

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