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Produktion

Recaro nutzt Transportshuttle für verkettete Produktion

| Autor/ Redakteur: Ampnet/Deg / Maximiliane Reichhardt

Recaro nutzt künftig das Schienen- und Transportshuttle-System Montrac. Der Sitzhersteller will so die Fertigung auf eine verkettete Produktion umstellen.

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Das Schienen- und Transportsystem Montrac bei Recaro.
Das Schienen- und Transportsystem Montrac bei Recaro.
(Bild: Recaro)

Recaro will künftig das intelligente Schienen- und Transportshuttle-System Montrac nutzen. Damit soll die Fertigung auf eine verkettete Produktion umgestellt und mit einem digitalen Daten-Tracking-System ausgestattet werden. Während des Produktionsprozesses werden die Sitze laut Recaro mittels autonom gesteuerten Transportshuttles auf einem verzweigten Monoschienensystem zu den Arbeitsstationen gefahren und dabei komplett bearbeitet und fertiggestellt.

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Das Unternehmen will außerdem den Shuttle-Carrier des Systems einsetzen, der Arbeitsplätze ohne Schienen verbindet. Das Monoschienennetz könne so unterbrochen werden, um zwischen den Schienensegmenten und den angeschlossenen Arbeitsstationen Freiräume für Fluchtwege, Transportstrecken und Gänge für Mitarbeiter zu schaffen, ohne den Produktionsprozess zu beeinträchtigen. Die in jedem Shuttle integrierte Sensortechnologie überwache sowohl die Fahrstrecke als auch den Bereich neben der Schiene. Dies ermögliche laut Unternehmensangaben einen stoßfreien Transport und maximale Sicherheit. Eine Einhausung der Anlage entfalle somit.

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