Zulieferer
WKW-Insolvenz: Vielversprechende Gespräche
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Bei der insolventen WKW-Gruppe zeigt die Restrukturierung Wirkung. Es gibt erste Gespräche zwischen Investoren und Kunden.
Sanierungsplan, Umstrukturierung von Krediten und Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: Schon 2022 befand sich die WKW-Gruppe mit Hauptsitz in Wuppertal im Krisenmodus. Der Zulieferer stellt mit etwa 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Zier- und Funktionsbauteile sowie Dachrelingsysteme aus Aluminium, Edelstahl und Kunststoff her. Im Jahr 2024 schien ein US-amerikanischer Investor als Eigentümer gefunden, der aber kurzfristig absprang. Im September 2024 meldeten sechs Gesellschaften der WKW-Gruppe Insolvenz an, zum Insolvenzverwalter wurde Joachim Exner bestellt.
Nicht betroffen von der Insolvenz sind unter anderem die Produktionsstandorte in Ungarn, Frankreich, Monaco, Tunesien und den USA. Während sie, genau wie die deutschen Standorte, bis heute weiter produzieren, hat Exner einen umfassenden Sanierungs- und Restrukturierungsprozess eingeleitet. Das Ergebnis: „WKW steht jetzt deutlich besser da. Alle Beteiligten einschließlich der Belegschaft haben einen guten Job gemacht“, sagt Exner.
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