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Wirtschaft Schuler Pressen verkauft Teile des Werkzeugbaus

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Schuler Pressen verkauft einen Teil seines Werkzeugbaus an eine Münchner Investorengruppe. Den verbleibenden Teil will der Maschinenbauer in seiner Tochtergesellschaft Aweba bündeln.

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Schuler verkauft einen Teil seiner Werkzeugbau-Sparte. Der Automobilzulieferer will sich künftig stärker auf den Pressenbau und Service konzentrieren.
Schuler verkauft einen Teil seiner Werkzeugbau-Sparte. Der Automobilzulieferer will sich künftig stärker auf den Pressenbau und Service konzentrieren.
(Bild: Schuler)

Schuler hat sich mit einer Investorengruppe aus München auf die Übernahme der Werkzeugbau-Aktivitäten in Göppingen und Weingarten verständigt. Mit Wirkung zum 28. Februar 2020 sollen die Beteiligungsgesellschaften Navigator Capital und Accursia Capital den Geschäftsbereich „Body Panel“ einschließlich der rund 200 Mitarbeiter an den beiden Standorten übernehmen. Den im Schuler-Konzern verbleibenden Teil des Werkzeugbaus will der Maschinenbauer in seiner Tochtergesellschaft Aweba bündeln.

„Body Panel“ künftig Cartec Tooling

Der neue Eigentümer will den Geschäftsbereich künftig als „Cartec Tooling“ unter dem Dach der geplanten Deutsche Werkzeugbau (DWB) betreiben. Cartec ist auf den Bau von Werkzeugen vor allem für die Produktion der Außenhaut von Fahrzeug-Karosserien spezialisiert. Ziel der Investorengruppe sei der langfristig angelegte Auf- und Ausbau eines internationalen Industriegeschäfts mit Schwerpunkt in der Produktion – ein wichtiger Teil davon sei der Werkzeugbau.

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