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Veranstaltung Smarte Materialien für Automobile

| Redakteur: Michael Ziegler

Am 6. Mai 2014 fand in Würzburg der eintägige Workshop „Smart Materials für Automobile“ statt. Das Center Smart Materials (CeSMa) des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC diskutierte dabei aktuelle Entwicklungen mit Experten aus Forschung und Industrie.

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Neben den Vorträgen wurden auch verschiedene Exponate gezeigt. Im Bild: Demonstrator „Skulptur mit adaptiven Bedienelementen“.
Neben den Vorträgen wurden auch verschiedene Exponate gezeigt. Im Bild: Demonstrator „Skulptur mit adaptiven Bedienelementen“.
(Foto: S. Babonea / Fraunhofer ISC)

Leichtbauweise und Funktionsintegration sind wichtige Treiber in nahezu allen industriellen Einsatzfeldern, insbesondere trifft das auf die exportstärkste Branche Deutschlands zu, den Automobilbau. Durch den Einsatz von Smart Materials lassen sich Gewicht und damit Energie einsparen. Das bringt auch für die Anwender messbare Vorteile. Darüber hinaus können neue Funktionalitäten und Bauformen integriert werden, die eine weitere Funktionsverdichtung im Design und neue Bedienkonzepte ermöglichen.

Der eintägige Workshop am CeSMa des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung umfasste insgesamt sechs Fachvorträge:

  • Als erstes referierten Rüdiger Busch und Dr. Marcus Rauch (Cluster Bayern) zu den Themen „Mechatronik und Automation“ sowie „Neue Werkstoffe“.
  • Dr. Holger Böse vom Fraunhofer ISC stellte die neuesten Entwicklungen und Ergebnisse des CeSMa vor.
  • Hilke Schaer gab Einblicke in ihre Arbeitet als Teamleiterin im Bereich Design Advanced Materials bei der BMW Group.
  • Dr. Helmut Schlaak vom Institut EMK der TU Darmstadt erläuterte den Stand der Entwicklung von dielektrischen Elastomer-Aktoren.
  • Dr. Thomas Alber (ZF-Lenksysteme GmbH) zeigte wie mit Smartmaterials eine intelligente Dämpfung realisiert werden kann.
  • Im letzten Vortrag des Tages stellte André Bucht (Fraunhofer IWU, Dresden) die Anwendung thermischer Formgedächtnislegierungen im Automobil vor und erläuterte deren Potentiale und Grenzen.

Zwischen den Fachvorträgen konnten die Teilnehmer zudem verschiedene Exponate begutachten und den beruflichen Gedankenaustausch suchen.

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