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Alternative Antriebe

Stadtbusse künftig ohne Dieselmotor?

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Hybrid ist keine Zwischenlösung

Hybrid-Lösungen mit Verbrennungsmotoren sieht Daimler Buses nicht als Zwischenschritt zur Elektrifizierung. Verkehrsgesellschaften, die Nachbargemeinden an die Stadt anbinden oder wegen der Topografie spezielle Anforderungen an die Fahrzeuge stellen, werden auch über das Jahr 2030 hinaus Diesel- oder Erdgas-Busse ordern – jedoch als Hybrid. Mit dem einfachen und kostenoptimierten sogenannten „Compact-Hybrid“-Konzept werde sich laut Daimler Buses bei geringen Mehrkosten eine deutliche CO2-Reduzierung gegenüber dem Citaro Euro-6-Dieselbus einstellen. Hybrid-Busse dieser Art sollen sich innerhalb weniger Jahre für den Verkehrsbetrieb amortisieren.

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Ab 2020 emissionsfreie Linienbusse

Als entscheidend für den Erfolg des Elektroantriebs sehen die Stuttgarter den Einklang von Ökologie und Ökonomie, zu dem sie den völlig emissionsfreien urbanen Busbetrieb rechnen. Diese Zukunft bedient Daimler Buses mit dem Batteriebus Citaro E-Cell und dem Brennstoffzellenbus Citaro F-Cell, die auf einer gemeinsamen E-Mobility-Plattform basieren. Beide Busse seien heute in großen Stückzahlen weder zu vermarkten, noch technisch und wirtschaftlich serienreif. Aber noch vor dem Jahr 2020 will Daimler Buses das noch geändert haben. Dann stünden beide E-Busse als Serienfahrzeuge für den Nahverkehr bereit, und das zu einem vertretbaren Preis-Aufschlag auf die Gesamtbetriebskosten für das emissionsfreie Fahren.

Serienfertigung beschlossen

Bei Brennstoffzellenbussen sind sich die führenden Hersteller in Europa, Daimler, MAN, Solaris, Van Hool und VDL, einig über die Serienfertigung und erklärten dies 2014 verbindlich. In dem Rahmen können bis 2020 mehrere Hundert Brennstoffzellenbusse erwartet werden. Noch rechtzeitig für die Hamburger Hochbahn. Denn ihr Ziel steht fest: Ab 2020 wird sie bei Neubeschaffungen nur noch emissionsfreie Linienbusse bestellen.

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