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Motorsport Engineering Step1: Erneuter Prototypen-Rekord am Bilster Berg

| Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Das Forschungs- und Entwicklungsfahrzeug "step-1" hat bei erneuten Testfahrten auf der Teststrecke des Bilster Berg seinen bisherigen Rundenrekord unterboten.

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Teamchef Michael Kerber kann es kaum glauben: Bei Messfahrten auf der Teststrecke Bilster Berg hat "step-1" Pilot Sven Barth den bisherigen Streckenrekord nochmals unterboten.
Teamchef Michael Kerber kann es kaum glauben: Bei Messfahrten auf der Teststrecke Bilster Berg hat "step-1" Pilot Sven Barth den bisherigen Streckenrekord nochmals unterboten.
(Bild: Martin Traub )

Teamchef Michael Kerber kann es kaum glauben: Bei Messfahrten auf der Teststrecke Bilster Berg hat „step-1“ Pilot Sven Barth den bisherigen Streckenrekord nochmals unterboten. Erst am 9. April hatte das Forschungs- und Entwicklungsfahrzeug des „Sportprototype Team Engineering Project-1“, kurz Step-1. mit 1:33,707 Minuten die schnellste jemals gemessene Zeit aufgelegt.

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Neue Rekordrunde: 1:33,277Minuten

Am 20. Mai stehen plötzlich 1:33,277 Minuten auf der Uhr und das trotz Zusatzgewicht zahlreicher Messinstrumente sowie vollem Tank. „Wir wollten eigentlich Langstreckenrunden drehen und die Zuverlässigkeit des Gesamtfahrzeugs austesten - mit einem neuen Rekord hat keiner gerechnet“, erklärt Kerber. Neben einigen neuen Komponenten unter der Carbonhaut des Prototypen ließ der Initiator des Projekts vor dem Test auch neue Pirelli-Reifen aufziehen. „Wir haben keinerlei Erfahrungen mit Pirelli und wollten nur einen Vergleich zu den bisherigen Michelin-Reifen fahren. Wer hätte gedacht, dass die Zeiten auf einmal nur so purzelten?“

Entwicklungspotenzial vorhanden

Schon die Vergangenheit zeigt, dass Leistung im Motorsport nicht alles sein muss. Gewicht zählt, insbesondere jenes das gar nicht erst transportiert werden muss. „Wir haben noch Potenzial und könnten budgetabhängig sicher noch rund 55 Kilogramm ausladen, womit sicher noch mal 1,5 Sekunden drin wären.“ Ob der konsequente Einsatz des Werkstoffs Carbon oder die Gewichtsreduktion vieler Einzelkomponenten: das von Zulieferern und Engineering-Unternehmen getragene Projekt sieht noch zahlreiche Ansatzpunkte für kleine und größere Optimierungsmaßnahmen. Im weiteren Verlauf des Jahres sind weitere Tests des Technologieträgers geplant: man darf gespannt sein wie es weiter geht.

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