Arbeitszeit „Keine der teilnehmenden Organisationen kehrt zur Fünf-Tage-Woche zurück“

Von Thomas Günnel

Zur neuen Arbeitswelt gehören neben mobilem Arbeiten für viele geringere Arbeitszeiten bei vollem Lohn. Ein sechsmonatiger Pilotversuch hat jetzt gezeigt: Das Konzept kommt gut an und nützt den Unternehmen.

Sechs Monate lang nahmen Unternehmen weltweit am Pilotprojekt zur Viertagewoche teil.
Sechs Monate lang nahmen Unternehmen weltweit am Pilotprojekt zur Viertagewoche teil.
(Bild: Bosch)

Sechs Monate, 33 Unternehmen, knapp 1.000 Beschäftigte – vier Tage pro Woche: Das war der Rahmen einer Studie, die Ende November abgeschlossen worden ist. Koordiniert wurde sie von „4 Day Week Global“, einer in Auckland ansässigen Stiftung, gemeinsam mit Forschern der Cambridge University und des Boston College; und mit lokalen Forschern in jeder Region. Um teilzunehmen mussten die Unternehmen ihren Beschäftigten vollen Lohn zahlen, ihre Arbeitszeit aber gleichzeitig „sinnvoll kürzen“.

Besonders war dabei, dass sich viele kleinere Unternehmen beteiligten. 17 Unternehmen beschäftigen zehn oder weniger Menschen, neun zwischen elf und 25. Lediglich ein Unternehmen der Studie hat mehr als 400 Beschäftigte. Der Großteil der Unternehmen befindet sich in den USA und Irland, ein großes Unternehmen hat Mitarbeiter in Australien, Neuseeland und Großbritannien und in den USA. Zudem umfasst die Stichprobe einige kanadische Mitarbeiter. Zwölf Unternehmen, 36 Prozent, arbeiten vollständig remote.