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Fünf internationale Zulieferer gewinnen Zulieferer-Awards
In diesem Jahr wurden zum zweiten Mal auch die Innovation Awards für Zulieferer vergeben. Grundlage der Bewertung ist eine gemeinsam durchgeführte Studie von PwC und CAM, die neben den Innovationen der 100 größten Zulieferer sowie derer Bewerbungen auch eine Herstellerbefragung zur Innovationskraft ihrer Lieferanten einschließt. Auf der Grundlage der erhobenen Informationen wurden von einer Jury unabhängiger Fachexperten der Automobilindustrie die Gewinner bestimmt.
„Die Spitzenpositionierungen der deutschen Automobilhersteller beruhen zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil auch auf der Innovationskraft der Automobilzulieferer. Für den andauernden Erfolg der Automobilwirtschaft wird es deswegen entscheidend darauf ankommen, die enge Vernetzung zwischen Herstellern und Zulieferern zu fördern. Nicht zuletzt treibt gerade der Premiumanspruch der deutschen Hersteller die Zulieferer zu Höchstleistungen“, kommentiert PwC-Automobilexperte Felix Kuhnert.
Bosch mit 26 Innovationen und guter OEM-Bewertung
In der Kategorie „Elektrik/Elektronik“, in der auch aktive und passive Sicherheitssysteme und Stromspeichertechnik zusammengefasst sind, konnte sich Bosch mit 26 Innovationen und einer guten OEM-Bewertung durchsetzen. Im Bereich „Interieur“ erhielt der französische Zulieferer Faurecia die meisten Punkte, während die wichtigsten Innovationen rund um das Chassis von der ZF Friedrichshafen AG kamen.
In der Kategorie „Karosserie und Exterieur“, die die Rohkarosserie, Coating und neue Werkstoffe umfasst, entschied sich die Jury für 3M. Das Unternehmen hat unter anderem interessante Neuerungen im Bereich Lackschutz entwickelt und den vordersten Rang bei der OEM-Bewertung belegt.
In der Kategorie „Antriebstechnik“ setzte sich BorgWarner durch. Das Unternehmen überzeugte insbesondere mit der hohen Kompetenz bei Abgasturboladern.
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