Martina Merz rückte erst im Februar 2019 an die Spitze des Aufsichtsrates von Thyssenkrupp, acht Monate später folgte sie als Vorstandschefin auf Guido Kerkhoff, der sich mit den wichtigsten Eigentümern des Konzerns überworfen hatte. Sie sollte den Vorstandsvorsitz interimistisch für eine Amtszeit von maximal zwölf Monaten übernehmen und somit ihr Mandat im Aufsichtsrat temporär niederlegen, bis ein neuer Vorstandvorsitzender gefunden wird. Nun soll die 57-Jährige den Konzern mit Wirkung zum 1. April 2020 für mindestens drei Jahre als Vorstandsvorsitzende führen. (Thyssenkrupp) 4/8 Zurück zum Artikel