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Heinrich Schmid Warm- und Kaltumformung kombiniert

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Durch die Kombination von Warmschmieden und anschließendem Taumeln mit Taumelpressen der Heinrich Schmid AG, Jona/CH, lassen sich deutlich größere Teile bearbeiten.

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Durch die Kombination von Warmschmieden und anschließendem Taumeln mit Taumelpressen der Heinrich Schmid AG, Jona/CH, lassen sich deutlich größere Teile bearbeiten. Kegelräder-Rohlinge beispielsweise werden warm geschmiedet und erreichen so etwa 65 Prozent ihrer Endkontur. In einer Taumeloperation wird die Endkontur dann fertig kalt geformt und die Verzahnung erhält dabei ihre Sollform.

Bei der Taumeltechnik wirkt die Umformkraft stets nur auf eine Teilfläche des Werkstücks. Während ein unteres Gesenk das Rohteil gegen das obere Gesenk presst, führt dieses eine kreisförmig taumelnde Bewegung in einem Taumelwinkel bis 2 Grad um die Taumelachse aus.

Der Werkstoff wird in das Gesenk eingewalzt, dabei wird nur auf eine Teilfläche Kraft ausgeübt. Die Reibung ist daher geringer als beim Fließpressen und der Werkstoff fließt ohne großen Widerstand in radialer Richtung.