Elektromobilität

ZSW-Studie: 740.000 Elektroautos weltweit

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Auf dem Weg zu einer Million Fahrzeuge

Die globale Wachstumsrate ist beim Ausbau der Elektromobilität mit 76 Prozent nach wie vor sehr hoch. Der ZSW-Untersuchung zufolge hatte sich die Zahl der angemeldeten Elektrofahrzeuge zwischen 2012 und 2014 jährlich jeweils mehr als verdoppelt. „Wenn sich die Dynamik der vergangenen Jahre fortsetzt, wird bereits in wenigen Monaten die Marke von weltweit einer Million E-Autos übertroffen sein“, sagt Prof. Werner Tillmetz, ZSW-Vorstandsmitglied und Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien.

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Zulieferer profitieren

Mit 320.000 Neuzulassungen wurde inzwischen ein Produktionsniveau erreicht, das auch die Aufmerksamkeit der Zulieferindustrie weckt. Aus den Verkaufszahlen lasse sich ein Marktvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro für die 2014 hergestellten Lithium-Ionen-Zellen ableiten, erklärt der Experte. Bei den aktuellen Wachstumsraten werde sich dieser Markt bis 2020 auf etwa 15 Milliarden Euro steigern. Und dann beginne die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen erst so richtig.

Über die Studie und das ZSW

Erfasst in ihren Berechnungen, die auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts sowie internationaler Behörden und Verbände basieren, haben die ZSW-Forscher Autos mit batterieelektrischem Antrieb, Range Extender und Plug-In Hybride. Nicht mitgezählt wurden Krafträder, Lkw und Busse sowie Full- und Mild-Hybridfahrzeuge.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gehört zu den führenden Instituten für angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 230 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Hinzu kommen 120 wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte.

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