Wirtschaft Alten-Chef Brun: „Der deutsche Markt bleibt nicht einfach“

Autor / Redakteur: Christian Otto / Maximiliane Reichhardt

Zulieferer und OEMs im gemeinsamen Wettlauf um die Zukunft der Mobilität, Kosteneffizienz in Zeiten hoher Diversifizierung und eine aktuelle Situation, die wesentlich komplexer ist als im Krisenjahr 2008: Alten-Deutschlandchef Yves-Antoine Brun im Gespräch über die Herausforderungen für Entwicklungsdienstleister.

Alten-Chef Yves-Antoine Brun.
Alten-Chef Yves-Antoine Brun.
(Bild: Alten)

Herr Brun, die Stimmung in der Automobilbranche hat sich verschlechtert. Vor allem die Premiumhersteller und großen Zulieferer korrigieren ihre Zahlen für das laufende Jahr. Wie wirkt sich das auf Ihre Planungen aus?

An den grundlegenden Planungen hat sich nichts verändert. Die Entwicklungsthemen sind deutlich vielfältiger geworden, ebenso der dafür betriebene Aufwand. Die Angst einen wichtigen Trend zu verpassen ist in der Industrie spürbar gewachsen und unsere Kunden sind unsicher, welche Technologien am Ende zum Erfolg führen. Beim Antrieb stellt sich die Frage, ob batteriebetrieben, hybridisiert oder die Brennstoffzelle richtig ist.

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 Christian Otto

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stellvertretender Chefredakteur, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE