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Motorsport Engineering Aspark Owl: Japanisches Hypercar geht in die Serie

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Maximiliane Reichhardt

850 Kilogramm leicht, über 400 PS stark – so fuhr 2017 der E-Flitzer Aspark Owl auf das IAA-Parkett. Jetzt kommt die finale Serienversion, die doppelt so schwer und um ein Vielfaches stärker sein soll.

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In Dubai hat Aspark die Serienversion seines Hypercars Owl vorgestellt.
In Dubai hat Aspark die Serienversion seines Hypercars Owl vorgestellt.
(Bild: Aspark )

Ein Höhepunkt der IAA 2017 war die Enthüllung des elektrischen Hypercars Aspark Owl, der mit schneller Optik und noch schnellerem Antrieb beeindruckte. Nach ihren Messepremieren verschwinden derartige Exoten oft wieder in der Versenkung. Doch der japanische Mischkonzern Aspark verfügt offensichtlich über die finanziellen Mittel, den Owl auf den Markt zu bringen. Die in vielen Details veränderte Serienversion wurde kürzlich in Dubai enthüllt. In einigen Monaten sollen bereits erste Kunden beliefert werden. Die dürfen allerdings nicht knauserig sein.

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Fahrvergnügen für 2,9 Millionen Euro

Der auf lediglich 50 Exemplare limitierte Owl soll 2,9 Millionen Euro kosten. Wer in Deutschland kaufen will, muss zudem noch 19 Prozent Mehrwertsteuer und damit insgesamt rund 3,5 Millionen bezahlen. Im Gegenzug erhält man nach Aussage von Aspark mit dem Owl das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Der viermotorige Antrieb soll eine Leistung von 1.480 kW/2.012 PS und rund 2.000 Newtonmeter Drehmoment freisetzen, was wohl eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 1,69 Sekunden ermöglicht. Die 300-km/h-Marke fällt nach 10,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit des 1,9-Tonners müsste jenseits der 400 km/h liegen.

Der nur 99 Zentimeter hohe Flachbau mit Carbon-Monocoque bietet mit einer 64-kWh-Batterie bis zu 450 Kilometer Reichweite. Mächtige Bremsscheiben füllen die vorne 20 und hinten 21 Zoll großen Räder fast vollständig aus. Der Fahrer kann zwischen den Fahrmodi Komfort, Sport, Schlechtwetter und High Boost wählen. Außerdem gibt es einen adaptiven Heckflügel, der erst bei höherem Tempo ausgefahren wird.

Manifattura Automobili Torino baut das Hypercar

Über Schmetterlingstüren entert man den Innenraum, für den Aspark ein besonders luxuriöses Ambiente verspricht. Gleich vier Displays gibt es sowie ein Infotainmentsystem mit Konnektivitätstechnik.

Aspark nimmt für den Owl gegen eine Anzahlung von 50.000 Euro Reservierungen entgegen. Gebaut wird die Kleinserie bei der italienischen Manifattura Automobili Torino, die bereits einige andere Supercar-Projekte wie den New Stratos oder den Glickenhaus SCG003S auf die Räder gestellt hat. Erste Fahrzeuge sollen im zweiten Quartal 2020 an Kunden übergeben werden.

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