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Motorsport Engineering Aspark Owl: Die schnelle Elektro-Eule

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Christian Otto

Aspark Owl lautet der Name eines Kleinserienfahrzeugs, das nicht nur durch sein Optik auffällt. Der Elektrosupersportler soll auch in zwei Sekunden auf 100 km/h sprinten.

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Der Aspark Owl sieht nicht nur schnell aus, er soll auch schell fahren.
Der Aspark Owl sieht nicht nur schnell aus, er soll auch schell fahren.
(Bild: SP-X/Matthias Knödler )

Owl, also in der deutschen Übersetzung Eule, lautet der Modellname eines besonders auffälligen Elektrosportwagens, der auf der diesjährigen IAA Premiere feiert. Das Auto sieht bereits im Stand sehr schnell aus. Dafür sorgen unter anderem seine flache und spitz zulaufende Front und die sich nur wenige Zentimeter über riesige Räder schmiegenden Kotflügel der Carbon-Karosserie. Auffällig sind zudem die Scherentüren und der sehr groß dimensionierte Heckflügel.

Ziviler Innenraum

Der Innenraum präsentiert sich überraschend zivil. Auf Rennsport-Atmosphäre wird dabei verzichtet. Dafür gibt es viel helles Leder, von dem sich das weitgehend schwarz gehaltene Cockpit abhebt. Die Kommandozentrale des Owl bietet gleich mehrere Displays. Im Armaturenbrett finden sich neben dem Bildschirm fürs Infotainmentsystem noch zwei Monitore für die Rückkamerabilder sowie hinterm Lenkrad ein Screen, der fahrrelevante Informationen anzeigt.

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Angetrieben wird der 850 Kilogramm leichte Bolide von zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 321 kW/436 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment. Trotz dieser für Supersportler fast bescheidenen Leistung soll der 100-km/h-Sprint lediglich zwei Sekunden dauern, womit der Japaner antrittstärker als ein 1.500 PS starker Bugatti Chiron wäre.

Nur 150 km Reichweite

Bei der Höchstgeschwindigkeit fährt der Owl mit 280 km/h anderen Supersportlern hingegen deutlich hinterher. Und das auch nicht sonderlich weit, denn eine nicht näher definierte Batterie soll Reichweiten von lediglich 150 Kilometer erlauben.

In zwei Jahren wollen die Verantwortlichen bei Aspark den Owl in einer Kleinserie von 30 Fahrzeugen produzieren. Die wenigen Glücklichen, die den japanische E-Renner zugeteilt bekommen, müssen mit gut dreieinhalb Millionen Euro viel Geld investieren.

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